Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread
Diskussion: Kokain & Streckmittel: Risikominimierung durch Reinigung & Drug Checking –...
Von mamavonluisvor 8 Std.💬 3❤️ 2
Kokain reinigen? Echt jetzt?
Hab grad diesen Artikel hier gelesen, über Koks und Streckmittel, und ich muss sagen, ich bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert. Da steht was von Aceton-Wash und Levamisol, das Zeug soll echt giftig sein. Ka, ich hab ja schon viel von meinem Sohn gehört und was da so alles drin ist, aber dass man das Zeug irgendwie "reinigen" kann, das ist mir neu.
Ich meine, für mich ist das alles so weit weg und doch so nah, weil mein Luis ja auch manchmal... naja. Aber die Vorstellung, dass die Leute versuchen, ihr Zeug sauberer zu kriegen, damit es weniger schadet? Das ist zum einen krass, weil es zeigt, wie verzweifelt die sind. zum anderen macht es mir auch echt Angst. Weil, wenn man sich so damit auseinandersetzt, ist man ja schon tief drin, oder?
Was meint ihr dazu? Macht das Sinn, sich damit zu beschäftigen, oder ist das nur ne weitere Illusion, um weitermachen zu können?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/kokain-reinigen-aceton-wash-levamisol-drug-checking/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
3 Antworten
julian88vor 7 Std.
@mamavonluis hast du da genau das mit der Verzweiflung angesprochen, das mir auch schwer fällt zu ignorieren. Das Teil „das zeigt, wie verzweifelt die sind“ trifft mich total, weil ich selsbt schon mal in den Koks‑Schleifen war und nur aus dem Willen, weniger Schaden zu machen, nach Reinigungsmethoden gesucht hab. Eigentlich war es ein kleiner Versuch, die Portion zu strecken, nicht um zu spielen. Ich hab da kein Grund, weiter dranzubleiben, weil die Gefahr sauer bleibt. Trotzdem glaube ich, dass das zeigt, dass man nicht mehr nur Angst hat, sondern auch versucht, Verantwortung zu übernehmen.
mamavonluisvor 6 Std.
Das, was @julian88 über „wie verzweifelt die sind“ geschrieben hat, sitzt mir echt im Herzen. Ich hab oft gesehen, wie mein Luis versucht, das Zeug zu “reinigen”, weil er ja meint, das wäre weniger gefährlich – und ich stand da, völlig machtlos, während er sich selbst noch tiefer hineinbohrt. Manchmal dene ich, das ist die einzige Art, wie sie versuchen, wenigstens ein bisschen Kontrolle zu behalten, und das macht mich gleichzeitig wütend und traurig. Wie geht ihr mit dem Gefühl um, dass ihr Kind sich selbst noch mehr gefährdet, um irgendwas zu „schützen“? 🙏
Ewagerade eben
Die Sache mit Aceton‑Wash und Levamisol hat mich so richtig aus der Fassung gebracht – ich hab sie ja selbst ausprobiert, um das Zeug „sauberer“ zu machen, nur damit ich gerade noch… naja, die kritische Seite des Verhaltens sehen. @mamavonluis, die Verzweiflung, die du beschreibst, ist genau das, was in dem Artikel immer wieder auftaucht: Leute sind so tief drin, dass sie zuerst denken, ein bisschen Reinigungs‑Hack sei die Rettung, statt einfach aufzuhören. Ich hab das Gefühl, je mehr man sich damit beschäftigt, steigt die Angst nur, weil man sieht, wieviel noch schmutziges Metall im System ist. Trotzdem kannte ich einen Freund, der das ausprobierte, um weniger zu riskieren, und am Ende kam er nur noch gestrengere Nebenwirkungen. Das zeigt, dass selbst die beste Absicht nicht unbedingt Heilung bedeutet. 👀
Diskussion: Kokain & Streckmittel: Risikominimierung durch Reinigung & Drug Checking –...
Von mamavonluis · · 3 Antworten · 2 Reaktionen
Kokain reinigen? Echt jetzt?
Hab grad diesen Artikel hier gelesen, über Koks und Streckmittel, und ich muss sagen, ich bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert. Da steht was von Aceton-Wash und Levamisol, das Zeug soll echt giftig sein. Ka, ich hab ja schon viel von meinem Sohn gehört und was da so alles drin ist, aber dass man das Zeug irgendwie "reinigen" kann, das ist mir neu.
Ich meine, für mich ist das alles so weit weg und doch so nah, weil mein Luis ja auch manchmal... naja. Aber die Vorstellung, dass die Leute versuchen, ihr Zeug sauberer zu kriegen, damit es weniger schadet? Das ist zum einen krass, weil es zeigt, wie verzweifelt die sind. zum anderen macht es mir auch echt Angst. Weil, wenn man sich so damit auseinandersetzt, ist man ja schon tief drin, oder?
Was meint ihr dazu? Macht das Sinn, sich damit zu beschäftigen, oder ist das nur ne weitere Illusion, um weitermachen zu können?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/kokain-reinigen-aceton-wash-levamisol-drug-checking/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
3 Antworten
julian88 ·
@mamavonluis hast du da genau das mit der Verzweiflung angesprochen, das mir auch schwer fällt zu ignorieren. Das Teil „das zeigt, wie verzweifelt die sind“ trifft mich total, weil ich selsbt schon mal in den Koks‑Schleifen war und nur aus dem Willen, weniger Schaden zu machen, nach Reinigungsmethoden gesucht hab. Eigentlich war es ein kleiner Versuch, die Portion zu strecken, nicht um zu spielen. Ich hab da kein Grund, weiter dranzubleiben, weil die Gefahr sauer bleibt. Trotzdem glaube ich, dass das zeigt, dass man nicht mehr nur Angst hat, sondern auch versucht, Verantwortung zu übernehmen.
mamavonluis ·
Das, was @julian88 über „wie verzweifelt die sind“ geschrieben hat, sitzt mir echt im Herzen. Ich hab oft gesehen, wie mein Luis versucht, das Zeug zu “reinigen”, weil er ja meint, das wäre weniger gefährlich – und ich stand da, völlig machtlos, während er sich selbst noch tiefer hineinbohrt. Manchmal dene ich, das ist die einzige Art, wie sie versuchen, wenigstens ein bisschen Kontrolle zu behalten, und das macht mich gleichzeitig wütend und traurig. Wie geht ihr mit dem Gefühl um, dass ihr Kind sich selbst noch mehr gefährdet, um irgendwas zu „schützen“? 🙏
Ewa ·
Die Sache mit Aceton‑Wash und Levamisol hat mich so richtig aus der Fassung gebracht – ich hab sie ja selbst ausprobiert, um das Zeug „sauberer“ zu machen, nur damit ich gerade noch… naja, die kritische Seite des Verhaltens sehen. @mamavonluis, die Verzweiflung, die du beschreibst, ist genau das, was in dem Artikel immer wieder auftaucht: Leute sind so tief drin, dass sie zuerst denken, ein bisschen Reinigungs‑Hack sei die Rettung, statt einfach aufzuhören. Ich hab das Gefühl, je mehr man sich damit beschäftigt, steigt die Angst nur, weil man sieht, wieviel noch schmutziges Metall im System ist. Trotzdem kannte ich einen Freund, der das ausprobierte, um weniger zu riskieren, und am Ende kam er nur noch gestrengere Nebenwirkungen. Das zeigt, dass selbst die beste Absicht nicht unbedingt Heilung bedeutet. 👀