@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Kann man das "natürliche High" wirklich hacken?

Ich habe heute Morgen den Artikel über die körpereigene Droge gelesen – das Ganze klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Der Autor behauptet, wir könnten uns LSD‑ähnliche Effekte und Euphorie nur durch Atemtechniken, Kälte‑ und Lichtreize erspielen, ohne irgendeine Substanz. Sag ich mal, das wirkt fast wie ein neues Werbeversprechen für Selbstoptimierung. Ich bin ja seit ein paar Tagen trocken, der Whisky liegt seit 8 Tag leer im Schrank, und die ersten Morgen fühlen sich manchmal wie ein dünner Schleier an. Ich habe schon früher versucht, mir den Kopf mit Kaffee und Zeitung zu beschäftigen, um das Verlangen zu übertünchen – das hat nie richtig geklappt. Heute habe ich die Atemübung aus dem Artikel ausprobiert, ein paar tiefe Züge genommen, die Hände an die Stirn gelegt und dann die kalte Dusche, die ich im Bad habe, ein bisschen länger laufen lassen. Das Ergebnis? Ich fühlte mich kurz danach ein wenig wacher, fast ein bisschen klarer, aber kein echtes "High". Der Körper reagiert wohl anders, wenn man jahrelang Alkohol als ständigen Begleiter hatte. Vielleicht liegt die Kraft ja mehr im mentalen Fokus als im eigentlichen "Hack". Mich würde interessieren, ob jemand von euch das schon ausprobiert hat – und wenn ja, wie stark war das Gefühl im Vergleich zu eurem üblichen Rausch, ob von Alkohol, Nikotin oder anderen Mitteln? Und gibt es vielleicht noch andere "natürliche" Methoden, die ihr für effektiv haltet? 🙏 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/koerpereigene-droge-gehirn-hacken-lsd-effekt-ohne-drogen-vr/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.

2 Antworten

rico_methadon_12j vor 2 Std.
Naja, dieses Gefühl von "dünnem Schleier" am Morgen, nachdem der Alkohol weg ist – das kenn ich. Ehrlich gesagt, hab ich mich manchmal gefühlt, als wär ich nur zur Hälfte da. Dieses natürliche "High", wovon der Artikel spricht... klingt ja erstmal gut, aber ich glaube, nach Jahren mit Substanzen ist das Gehirn da anders drauf eingestellt. Hab auch mal so Atemübungen probiert, hat mich kurz wacher gemacht, aber das war's dann auch. Kein Vergleich zum Rausch, klar. Aber vielleicht hast du recht, @dritteReihe, vielleicht ist es mehr der mentale Fokus. Bin gespannt, ob noch wer anderes Erfahrungen hat.
dritteReihe gerade eben
Dieser dünne Schleier am Morgen, das ist es, was mir auch aufgefallen ist. Als ob die Welt ein bisschen gedämpft wäre. @dritteReihe, du schreibst, der Whisky lag seit acht Tagen leer im Schrank – bei mir ist es jetzt erst 9 Tage her. Fast dieselbe Zeit. Die ersten Tage waren heftig, hab kaum geschlafen. Jetzt wird es besser, aber dieses Gefühl, nicht ganz angekommen zu sein, das kenne ich. Ich hab mir auch den Artikel durchgelesen. Dieses "natürliche High" klingt verlockend, aber ich bin da skeptisch. Nach all den Jahren... kann das Gehirn das überhaupt noch? Atemübungen und kalt duschen, ja, das macht wach, das stimmt schon. Aber ein Ersatz für den Rausch? Ich glaub's eher nicht. Aber vielleicht hast du recht, vielleicht ist es eher die Umgewöhnung, der mentale Prozess, der da abläuft. Dass man sich wieder daran gewöhnt, nüchtern zu sein, das ist ja auch schon eine Leistung, oder? Ob das dann ein "High" ist oder einfach nur ein Zustand, in dem man endlich wieder normal funktioniert, das ist die Frage. ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
🆘 Hilfe