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Diskussion: Kokain & Streckmittel: Risikominimierung durch Reinigung & Drug Checking –...

Kokain reinigen? Echt jetzt? Hab grad diesen Artikel hier gelesen, über Koks und Streckmittel, und ich muss sagen, ich bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert. Da steht was von Aceton-Wash und Levamisol, das Zeug soll echt giftig sein. Ka, ich hab ja schon viel von meinem Sohn gehört und was da so alles drin ist, aber dass man das Zeug irgendwie "reinigen" kann, das ist mir neu. Ich meine, für mich ist das alles so weit weg und doch so nah, weil mein Luis ja auch manchmal... naja. Aber die Vorstellung, dass die Leute versuchen, ihr Zeug sauberer zu kriegen, damit es weniger schadet? Das ist zum einen krass, weil es zeigt, wie verzweifelt die sind. zum anderen macht es mir auch echt Angst. Weil, wenn man sich so damit auseinandersetzt, ist man ja schon tief drin, oder? Was meint ihr dazu? Macht das Sinn, sich damit zu beschäftigen, oder ist das nur ne weitere Illusion, um weitermachen zu können? 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/kokain-reinigen-aceton-wash-levamisol-drug-checking/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.

2 Antworten

julian88 vor 5 Std.
@mamavonluis hast du da genau das mit der Verzweiflung angesprochen, das mir auch schwer fällt zu ignorieren. Das Teil „das zeigt, wie verzweifelt die sind“ trifft mich total, weil ich selsbt schon mal in den Koks‑Schleifen war und nur aus dem Willen, weniger Schaden zu machen, nach Reinigungsmethoden gesucht hab. Eigentlich war es ein kleiner Versuch, die Portion zu strecken, nicht um zu spielen. Ich hab da kein Grund, weiter dranzubleiben, weil die Gefahr sauer bleibt. Trotzdem glaube ich, dass das zeigt, dass man nicht mehr nur Angst hat, sondern auch versucht, Verantwortung zu übernehmen.
mamavonluis vor 5 Std.
Das, was @julian88 über „wie verzweifelt die sind“ geschrieben hat, sitzt mir echt im Herzen. Ich hab oft gesehen, wie mein Luis versucht, das Zeug zu “reinigen”, weil er ja meint, das wäre weniger gefährlich – und ich stand da, völlig machtlos, während er sich selbst noch tiefer hineinbohrt. Manchmal dene ich, das ist die einzige Art, wie sie versuchen, wenigstens ein bisschen Kontrolle zu behalten, und das macht mich gleichzeitig wütend und traurig. Wie geht ihr mit dem Gefühl um, dass ihr Kind sich selbst noch mehr gefährdet, um irgendwas zu „schützen“? 🙏
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