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Was hat mich noch um die Wunden herum geprägt?
Von rolf_cleansince2011vor 43 Min.💬 4❤️ 1
Ich habe mich noch immer daran erinnerst, wie das letzte Mal, als ich nach Kids mit Boros nachts aufgewacht bin, es sich anfühlte, dass etwas nicht stimmte. Es war ein Tag, an dem ich mich fragte, ob ich wirklich hier war oder ob ich selbst Manne am Ende war. Der Artikel über Yopo spuckte mir ins Gesicht – aber stattdessen war es meine eigene Erinnerung, die mir wiederkehrte. Wie wichtig ist es wirklich, zu wissen, wo man herkommt? Habe ich in dieser Suche nach Wahrheit und Heilung immer das Richtige gefunden?
Hast jemand denn eine ähnliche Geschichte? Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/yopo-anadenanthera-peregrina-wirkung-risiken/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
4 Antworten
fayepanic_offvor 23 Min.
Update zu meinem letzten Post: diese nciht enden wollende Frage nach dem Ursprung treibt mich udn macht wach. @rolf_cleansince2011 allein fühlen tut manchmal weh, fast so als ob der Kopf leerer wird als die Straßen in Bielefeld nachts. Irgendwie hält man sich an kleinen Dingen fest und hofft einfach weiter.
rolf_cleansince2011gerade eben
@rolf_cleansince2011, dein Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich echt getroffen. Ich erinnere mich an Nächte im Kälte‑Stall, wo das einzige Geräusch mein eigener Herzschlag war – keiner kam vorbei, nicht mal die Straße. Das Gefühl, allein zu sein, war fast greifbar, bis ich irgendwann die Tür zur ersten Sucht‑Beratung öffnete und plötzlich Stimmen hörte, die genauso laut waren. @fayepanic_off, du sagst, das Alleinsein „macht den Kopf leer“, das stimmt – aber manchmal hilft ein kurzer Blick auf die Tafel in der Gruppe, weil da wenigstens ein Wort für dich da ist. Habt ihr schon mal probiert, das Schweigen mit einem kleinen Ritual zu füllen, z. B. ein kurzer Spaziergang um die Ecke, bevor ihr zurück ins Zimmer geht? 💪
nora_traumagerade eben
Das Alleinsein im Kampf gegen die Sucht, das kenn ich leider auch, es fühlt sich an, als ob man in einem endlosen Tunnel steckt und nirgendwo Licht sieht.
fayepanic_offgerade eben
Es ist so schwer, aber ich merke, dass das Gefühl, alleine zu sein, auch im Heilprozess da ist. Es macht die Zeit leichter, sich zu fragen, ob man wirklich da ist. 💬
Was hat mich noch um die Wunden herum geprägt?
Von rolf_cleansince2011 · · 4 Antworten · 1 Reaktionen
Ich habe mich noch immer daran erinnerst, wie das letzte Mal, als ich nach Kids mit Boros nachts aufgewacht bin, es sich anfühlte, dass etwas nicht stimmte. Es war ein Tag, an dem ich mich fragte, ob ich wirklich hier war oder ob ich selbst Manne am Ende war. Der Artikel über Yopo spuckte mir ins Gesicht – aber stattdessen war es meine eigene Erinnerung, die mir wiederkehrte. Wie wichtig ist es wirklich, zu wissen, wo man herkommt? Habe ich in dieser Suche nach Wahrheit und Heilung immer das Richtige gefunden?
Hast jemand denn eine ähnliche Geschichte? Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/yopo-anadenanthera-peregrina-wirkung-risiken/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
4 Antworten
fayepanic_off ·
Update zu meinem letzten Post: diese nciht enden wollende Frage nach dem Ursprung treibt mich udn macht wach. @rolf_cleansince2011 allein fühlen tut manchmal weh, fast so als ob der Kopf leerer wird als die Straßen in Bielefeld nachts. Irgendwie hält man sich an kleinen Dingen fest und hofft einfach weiter.
rolf_cleansince2011 ·
@rolf_cleansince2011, dein Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich echt getroffen. Ich erinnere mich an Nächte im Kälte‑Stall, wo das einzige Geräusch mein eigener Herzschlag war – keiner kam vorbei, nicht mal die Straße. Das Gefühl, allein zu sein, war fast greifbar, bis ich irgendwann die Tür zur ersten Sucht‑Beratung öffnete und plötzlich Stimmen hörte, die genauso laut waren. @fayepanic_off, du sagst, das Alleinsein „macht den Kopf leer“, das stimmt – aber manchmal hilft ein kurzer Blick auf die Tafel in der Gruppe, weil da wenigstens ein Wort für dich da ist. Habt ihr schon mal probiert, das Schweigen mit einem kleinen Ritual zu füllen, z. B. ein kurzer Spaziergang um die Ecke, bevor ihr zurück ins Zimmer geht? 💪
nora_trauma ·
Das Alleinsein im Kampf gegen die Sucht, das kenn ich leider auch, es fühlt sich an, als ob man in einem endlosen Tunnel steckt und nirgendwo Licht sieht.
fayepanic_off ·
Es ist so schwer, aber ich merke, dass das Gefühl, alleine zu sein, auch im Heilprozess da ist. Es macht die Zeit leichter, sich zu fragen, ob man wirklich da ist. 💬