Öffentlich lesbarer Thread
Wie halte ich den Morgen für die Kids stabil, wenn mein Kopf noch im Chaos hängt
Ich sitz gerade mit meiner ältesten am Küchentisch, sie malt und ich versuch, das Frühstück zu schmeißen, während ich gleichzeitig das alte Wort „Koks“ aus dem Kopf zu verbannen versuch. Um ehrlich zu sein, fühlt sich jeder Morgen jetzt an wie ein kleiner Überlebenskampf – nicht nur weil ich die Kids auf die Schule bringe, sondern weil ich immer noch das Bild von meinem Ex im Kopf habe, wie er nachts heimlich nach dem Koks schnüffelt und dann morgens völlig nciht mehr da war.
Vor ein paar Tagen hab ich in meinem letzten Post erzählt, dass ich endlich einen Abend ohne Kopfschmerz geschafft hab, und das war für mich ein riesiger Schritt. Jetzt will ich den gleichen Durchbruch für den Alltag. Ich hab versucht, einen festen Zeitplan zu schreiben: Aufstehen um 7, Frühstück bis 7:30, dann die Kids fertig machen, dann ich kurz durchatmen, dann Arbeit von zu Hause. Aber jede Woche gibt’s eine neue Überraschung – das Handy klingelt, die Kinder weinen, das Haus riecht nach Zigaretten von meinem Ex, der plötzlich wieder auftaucht, oder ich merke, dass ich wieder in alte Gedankenschleifen rutsche.
Ich frage mich, ob jemand von euch ähnliche Morgenroutine hat, die wirklich hält, oder ob ihr Tipps habt, wie man die eigenen Ängste aus dem Kopf rausdrängt, bevor sie den Tag bestimmen. Ich will nicht nur für die Kids da sein, sondern auch nicht ständig im „Ich‑kann‑nicht‑mehr‑atmen“-Modus leben. Was macht ihr, wenn das eigene Chaos die Struktur der Kinder bedroht? 🙏
