Öffentlich lesbarer Thread
Ob meine Tagesstruktur eigentlich nur Zwang ist
Bin mal neugierig, wie ihr das seht. Ich hab mir ja nach dem Start in die Substitution so einen ziemlich strikten Plan aufgebaut. Aufstehen um 7, Programm bis 9, dann arbeiten, Mittagspause fest, abends entweder Sport oder so. Kein Chaos, immer was vor.
Funktioniert auch. Keine Frage. Aber heut Abend sitz ich hier und frag mich, ob das eigentlich gesund ist oder ob ich mir nur was anderes suchen muss, was mich genauso in Beschlag nimmt wie früher der ganze Sucht-Kram. Nur halt legal.
Klingt vielleicht komisch, aber ich hab heute quasi alles abgearbeitet, was ich mir vorgenommen hatte, und dann war da trotzdem so ein komisches Gefühl. Als ob was fehlt. Obwohl ncihts fehlt.
Ist das normal? Habt ihr auch sowas, dass der strukturierte Tag sich manchmal anfühlt wie ein Käfig, nur ein bequemer?
