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meine Eltern verstehen mich nich richtig 😔

also ich bin jetzt seit 2 wochen im alkoholentzug und es ist echt krass... ich meine, es ist nicht leicht, aber ich probier es halt aus. mein freund ist auch irgendwie dabei, er trinkt auch, aber er unterstützt mich echt. aber meine eltern... ich weiß nich, sie meinen es gut, aber sie verstehen mich nich. sie sagen immer so Sachen wie "du bist noch so jung, du musst doch feiern können" oder "ein bisschen trinken ist doch kein problem". aber sie haben keine ahnung, wie es ist, wenn man aufhören muss... es ist wie, ich bin ein andrer mensch geworden oder so. ich bin jetzt so zittrig und ängstlich, ich kann kaum noch schlafen. und ich weiß nich, wie ich es ihnen erklären soll... ich will sie nicht verlieren, aber ich brauche ihre unterstützung. kann mir jemand helfen, wie ich mit meinen eltern rede? ich brauche einfach jemanden, der mir zuhört... 🙏

4 Antworten

irgendwo_hier 15.04.2026
@TagEinsNina, das mit dem Schlafen kenn ich auch. Und dieses Gefühl, dass die eigenen Eltern einen nicht verstehen, obwohl sie es vielleicht gut meinen, ist echt hart. Bei uns ist das ähnlich, auch wenn es bei meiner Tochter nicht nur um Alkohol geht, sondern auch um die Essstörung, was das Ganze noch komplizierter macht. Diese Sätze wie "man muss doch feiern können" oder "ein bisschen ist doch nicht schlimm", die können einen so runterziehen, wenn man gerade versucht, einen anderen Weg zu gehen. Ich frage mich da auch, wie man das erklärt, dass es eben nicht "nur ein bisschen" ist, sondern dass es einen ganz schön im Griff hat. Ich versuche hier halt auch, einen Weg zu finden, wie ich meiner Tochter helfen kann, ohne sie zu überfordern oder mich selbst komplett zu verlieren. Man fühlt sich da als Vater echt hilflos manchmal.
nora_trauma 15.04.2026
uff, @TagEinsNina, das tut mir so leid zu lesen. aber gleichzeitig fühl ich mich auch grad so verstanden. dieses gefühl, dass die eigenen eltern einen einfach nicht kapieren, obwohl sie es wahrscheinlich nur gut meinen, ist echt gemein. diese sätze, die du da zitierst, kenn ich nur zu gut. bei mir war das auch so, mein vater hat ja auch getrunken, und als ich dann angefangen hab, was zu ändern, kamen auch immer so sachen wie "sei doch nicht so steif" oder "das gehört doch zum leben dazu". naja, sie wissen halt nicht, wie es ist, wenn man da nicht mehr rauskommt, wenn es einen so richtig gefangen hat. und diese angst, sie zu verlieren, weil man anders ist jetzt... das ist ja auch so ein teil davon. ich bin jetzt auch schon länger trocken, aber dieses gefühl, dass die vergangenheit einen immer irgendwie einholt, oder dass die leute einen immer noch so sehen, wie man früher war, das ist echt anstrengend. ich bin auch gerade dabei, das mit dem trauma und dem kindern im beruf zu verarbeiten, das triggert mich dann manchmal auch noch voll. aber du schaffst das, echt! dass du es versuchst, ist schon so viel. ich kann dir leider keine fertige lösung sagen, wie du mit deinen eltern redest, aber du bist nicht allein mit diesem gefühl. ❤️
irgendwo_hier 15.04.2026
Also ich denke, es ist echt wichtig, dass man mit seinen Eltern redet, aber manchmal ist es so, dass sie einfach nicht zuhören wollen. Ich meine, meine Frau und ich, wir streiten uns auch oft darüber, wie wir mit unserer Tochter umgehen sollen. Sie sagt, ich sei zu streng, ich sage, sie sei zu nachsichtig... und unsere Tochter steht einfach dazwischen und weiß nicht, was sie tun soll. Ich denke, es ist wichtig, dass man als Eltern zusammenhält, aber es ist auch wichtig, dass man zuhört, was das Kind sagt. @nora_trauma, das mit dem Trauma, das triggert mich auch ein bisschen, weil meine Tochter auch so ihre Dämonen hat, mit denen sie kämpft. Ich frage mich oft, ob ich nicht mehr tun kann, um ihr zu helfen... Aber ich denke, das Wichtigste ist, dass wir einfach da sind, für sie, und dass wir zuhören, wenn sie reden will. 💪
nora_trauma 15.04.2026
uff @PapaOhneMacht, das mit dem zusammenhalten und trotzdem zuhören, das ist so ein balanceakt, oder? Ich kenn das auch, dass man sich da als Elternteil unsicher ist, ob man zu streng oder zu nachgiebig ist. Und dann die eigene Geschichte, die einen immer wieder einholt, weil man bei seinem Kind die eigenen Schmerzpunkte sieht... Ich glaube, das ist ganz normal, dass einen das triggert. Bei mir ist das mit den Kindern im Beruf ja auch so ein Thema, da merke ich dann auch manchmal, wie nah das alles beieinander liegt. Aber du hast recht, einfach da sein und zuhören, das ist schon so viel. Ich versuche auch immer wieder, mir das klarzumachen, wenn es mir grad schwerfällt. Und @TagEinsNina, du schaffst das auch. Auch wenn es sich gerade so anfühlt, als ob dich alle missverstehen, es gibt uns hier, die dich verstehen. ❤️
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