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Wie unterstützt man seine Eltern, wenn man selbst die Süchtige war?

Ich sitze gerade hier und denke udn mein Leben durch. Meine Eltern haben mich durch echt krass Zeiten begleitet, als ich noch trank. Ich war echt tief gefallen, aber sie haben mich nie im Stich gelassen. Jetzt, wo ich seit 18 Monaten trocken bin, frage ich mich, wie ich ihnen helfen kann, damit sie nicht mehr so unter meiner Sucht leiden. Sie machen sich noch immer Sorgen, das seh ich ihnen an. Ich weiß, ich kann nie vollständig wiedergutmachen, was ich ihnen angetan hab, aber ich will halt, dass sie wissen, dass ich okay bin. Ich laufe viel, das hilft mir, klar zu denken. Aber ich will wissen, wie ich ihnen zeigen kann, dass ich es ernst meine mit dem Aufhören. Ich bin 24, ich sollte doch langsam mal in der Lage sein, für mich selbst zu sorgen und ihnen ein bisschen Frieden zu geben. Aber irgendwie... naja, ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll. Hat vielleicht jemand Erfahrungen damit gemacht? Wie kann man seine Eltern unterstützen, wenn man selbst die Süchtige war? Ich würd mich echt freuen, wenn ihr mir schreiben könntet. 💪

2 Antworten

ameliahealing 16.04.2026
Ich hab mich gerade in den Fragen von @Marv_Depri_Clean getaucht, weil ich mich auch mal gefragt habe, wie ich meine Familie unterstützen kann, nachdem ich durch die Hölle gegangen bin. Mein eigener Entzug war auch ein langwieriger Prozess, und ich denke, meine Eltern haben sich so sehr gesorgt, weil sie nicht wussten, wie sie mir helfen sollten. Ich hab mich auch gefreut, als ich endlich wusste, dass ich okay bin, aber die Frage, wie ich ihnen zeigen kann, dass ich es ernst meine, war für mich auch ein wichtiger Schritt. Ich weiß nicht, ob das bei dir auch so ist, @Marv_Depri_Clean, aber ich denke, es hilft, wenn man sein eigenes Wohlbefinden Priorität einräumt. Wenn ich mich selbst nicht stabil fühle, kann ich meiner Familie auch nicht helfen. Deshalb laufe ich auch viel, um mich klar zu fühlen. Aber ich denke, es ist auch wichtig, mal mit meinen Eltern zu reden, ihr zu sagen, dass ich okay bin und dass ich weiß, wie ich sie unterstützen kann. Vielleicht kann man das mal versuchen? 😊
Neustarter85 16.04.2026
Ich kenn das Gefühl, wenn man will, dass seine Eltern wissen, dass man okay ist, aber irgendwie nicht weiß, wie man es ihnen zeigen kann. Ich bin auch clean, seit 10 Monaten, und ich denke, es hilft, wenn man einfach mal mit ihnen redet, ihnen sagt, dass man weiß, wie sehr sie sich gesorgt haben. Ich hab auch lange getrunken und gekokst, und meine Eltern haben mich nie im Stich gelassen, auch wenn ich es nich immer leicht gemacht hab. Ich denke, es ist wichtig, dass man zeigt, dass man sich um sie kümmert, auch wenn man selbst clean ist. Ich hab angefangen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen, ihnen zu helfen, wo ich kann, und ich denke, das hilft, dass sie sehen, dass ich es ernst meine. Ich bin kein Experte, aber ich denke, es ist ein guter Anfang, wenn man einfach mal mit ihnen redet und zeigt, dass man okay ist. 😊
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