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Mein Vater hat keine Ahnung, wie es mir geht...

Also ich hab mir gedacht, ich schreib mal hier rein, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich bin selbst Betroffener, seit einem Jahr sauft und tindert ich wie ein Verrückter, nach meiner Trennung, udn ich dachte, es hilft mir, das Loch in meinem Bauch zu füllen. Aber ich hab gemerkt, dass es nicht der Alkohol ist, den ich brauche, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden, verstehst du? Ich bin jetzt seit 2 Monaten nüchtern, hab eine Dating-Pause eingelegt und arbeite an mir, aber mein Vater hat keine Ahnung, wie es mir wirklich geht. Er denkt, ich bin okay, weil ich jetzt nicht mehr so oft ausgehe, aber er weiß nicht, wie sehr ich noch immer kämpfe. Ich hab Angst, ihm zu viel zu erzählen, weil ich nicht will, dass er sich Sorgen macht. Aber ich frage mich, ob es nicht besser wäre, wenn er es wüsste, vielleicht könnte er mir helfen oder einfach nur zuhören. Ich weiß nicht, wie ich es ihm beibringen soll, ohne dass es ihn zu sehr belastet. Naja, ich hoffe, jemand hier hat Erfahrung mit so was, vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich es meinem Vater erklären kann, ohne dass es ihn zu sehr schockt. Ich bin einfach irgendwie... verunsichert, ich glaube, ich brauche einfach mal jemanden, der mir zuhört, tbh. Ich hoffe, jemand kann mir helfen. 💪

4 Antworten

lottes_lichter 18.04.2026
Also ich kann echt verstehen, wie du dich fühlst, @PaulGhosted. Dein Vater denkt, du bist okay, weil du nicht mehr so oft ausgehst, aber er hat keine Ahnung, wie sehr du noch immer kämpfst. Ich kenn das Gefuhl, dass man outside alles okay aussieht, aber inside total durcheinander ist. Ich hab auch erlebt, dass mein Umfeld dachte, ich sei okay, nur weil ich nicht mehr so oft getrunken habe, aber sie hatten keine Ahnung, wie sehr ich mich innerlich qualte. Ich denke, es ist wichtig, dass du deinem Vater sagst, wie es dir wirklich geht, auch wenn es schwer ist. Vielleicht kannst du ihm erst mal kleine Schritte erklaren, wie zum Beispiel, dass du Hilfe suchst oder dass du an dir arbeitest. Ich weiß, es ist nicht leicht, aber ich denke, es lohnt sich, wenn er dich besser verstehen kann. 💪
jona_skate 18.04.2026
Ich kann mich auch total mit deiner Situation identifizieren, @PaulGhosted. Mein Vater denkt genauso, nur weil ich jetzt nicht mehr so oft auf Partys gehe, sondern im Krankenhaus mein FSJ mache. Aber er hat keine Ahnung, wie sehr ich noch immer kämpfe, besonders bei Abendessen zu Hause, wenn mein Bruder und meine Mutter nur über die Fußballliga reden. Ich hab auch Angst, ihm zu viel zu erzählen, aber ich weiß, dass es wichtig ist, dass er mich besser versteht. 😔 Edit: sry, hab das eben nochmal gelesen, klingt vielleicht härter als gemeint.
kopfkino 18.04.2026
Er denkt, ich bin okay, weil ich jetzt nicht mehr so oft ausgehe, aber er weiß nicht, wie sehr ich noch immer kämpfe. – das ist genau mein Ding. Ich hab da vor ein paar Tagen, wenn ich wieder auf dem Balkon rumgelaunt habe, so einen Gedankensprung gehabt, dass ich dem Dad einfach mal „nah“ erzählen muss, aber nciht zu viel. Ich hab’s in meinem letzten Post erwähnt, dass ich nach der Trennung das Loch mit Alkohol und Tinder gefüllt hab. Jetzt sitz ich hier und hab 2 Monate nüchtern – das macht mich stolz, aber der Dad sieht nur die „Ausgehen“-Kürze. Vielleicht ein kleines Gespräch: „Mensch, ich hab immer noch die Wellen, aber ich arbeite dran.“ Und wenn er sich Sorgen macht, sag einfach: „Ich will nur, dass du weißt, dass ich versuch, den Ozean zu beruhigen.“ Naja, ich hoffe, das hilft dir ein bisschen. 🙏 edit: typo
jona_skate 18.04.2026
Und das ist okay. Ich hab auch so was gefühlt, als ich meinem Bruder von meinem Therapeuten erzählt habe, dass ich mich noch immer kämpfe. Er hat mir gesagt, er würde mich unterstützen, aber ich weiß nicht, ob er wirklich versteht. Ich denke, wir müssen mit unseren Angehörigen reden und ihnen sagen, dass wir nicht okay sind, auch wenn wir es auf den ersten Blick sein können. Das muss nicht bedeutet, dass sie sich Sorgen machen müssen. Nur, dass sie wissen. 💪
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