Öffentlich lesbarer Thread
Wie finde ich gesunde Grenzen zu meinem trockenen Vater?
Ich sitz gerade am Küchentisch, die Sonne brennt ein bisschen durch das Fenster und mein Kopf ist voll. Mein Vater ist seit ein paar Jahren trocken, das ist ein riesiger Schritt, aber für mich fühlt sich das Ganze immer noch wie ein Balanceakt an. Ich merke, dass ich sofort in die alte Rolle schlüpfe, wenn er mal wieder „zu leise“ ist oder ich das Gefühl hab, er braucht meine Hilfe. Letztens hab ich in meinem Post „Bin ich selbst gefährdet?“ schon ein bisschen darüber geschrieben, aber ich weiß nicht, wie ich jetzt klare Grenzen setzen soll, ohne mich schuldig zu fühlen. Wie geht ihr mit dem Zwiespalt zwischen Verantwortung und Selbstschutz um? Ich hab das Gefühl, ich vergesse manchmal, dass ich auch eigene Bedürfnisse hab 😊. Brauche echt ein paar Impulse.
