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Öffentlich lesbarer Thread
Wie soll ich endlich die ständige Schuld‑Schleife durchbrechen
Von Lauravor 20 Std.💬 11❤️ 3
Ich sitz gerade auf dem Sofa, die Kinder schlafen schon und das Licht ist nur noch das schwache Glühen von der Lampe neben dem Fernseher. Mein Ex hat wieder mal einen kurzen Anruf gekriegt – keine Worte, nur das leise Summen, das ich jedes Mal sofort mit Angst verbinde, weil ich weiß, das er wieder irgendwo am Koks saugt. Und jetzt steh ich hier mit diesem verdammten Schuldgefühl, das mich jedes Mal durch die Nase geht, sobald ich an ihn denke.
Ich hab mich vor vier Jahren endlich losgerissen, aber jeder „Danke“ von den Kids, jedes Lächeln erinnert mich daran, dass ich das Familiäre irgendwie gerade noch zusammenhalte. Meine Freunde fragen, warum ich immer noch so viel Zeit damit verbringe, seine Lügen zu entwirren, obwohl ich ja längst weg bin. Und ich antworte: weil ich mich immer noch schuldig fühle, weil ich nicht genug getan hab, weil ich das Bild vom „guten Partner“ nie ganz loslassen kann.
Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Klingt schön, aber wie soll ich das konkret machen, wenn die Schuld in mir riecht wie ein altes Parfüm, das einfach nicht verfliegt? Habt ihr Tipps, wie man die innere Stimme zum Schweigen bringt, die immer wieder fragt: „Hättest du doch nur…“? Oder ist das einfach ein Teil von uns, der nie ganz verschwindet? Ich brauch echt ein bisschen Anstoß, sonst dreh ich mich immer weiter im Kreis.
Danke, falls ihr was habt, was euch geholfen hat. 🙏❤️
11 Antworten
antje_politoxvor 18 Std.
@Laura gerade hab ich das gelesen und sofort gedacht: ”Schwester, Liebe?“ – Ich erinnere mich, als ich 2 Monate clean war, meine Schwester meinte genauso, ich solle mir „mehr Liebe geben“. Ich hab mir dann ein kleines „Ich‑Buch“ gemacht, ein Blatt pro Tag, wo ich aufschreibe, was ich mir selbst gerne sagen will. Das hat erkennbar die Schuld rausgedampft, weil du sie nicht mehr im Kopf, sondern auf Papier verwandelst. 😔💪
janine_nalo_verteiltvor 17 Std.
@antje_politox – dein „Ich‑Buch“ klingt echt gut, hab das irgendwann mal probiert, aber nie regelmäßig. Der Satz deiner Schwester hat mir damals genasuo in den Kopf gehackt: „mehr Liebe dir selbst geben und Grenzen klarer ziehen“. Ich hab dann einen kleinen „Stopp‑Knopf“ im Handy programmiert, bei dem ich jedes Mal, wenn das Schuld‑Gefühl aufkommt, kurz „Genug!“ sage und sofort den Bildschirm wechsel, weil das meine innere Stimme kurz zum Schweigen bringt. Es ist kein Wundermittel, aber das ständige „Hättest du doch nur…“ verliert ein bisschen an Power, wenn du es bewusst unterbrichst. Vielleicht hilft dir das ja – ein kleiner Trick, der nicht viel Zeit frisst. 🙏💪
antje_politoxvor 17 Std.
kurz bevor ich ins bett falle:
@Laura ich hab das mit der Schwester gerade mitgenommen. Sie meinte, ich solle mir selbst mehr Liebe geben und Grenzen klarer ziehen. Das hat mir mal geholfen, als ich mitten in der Krise war – ich nahm ein Blatt, schrieb „Ich bin genug“ drauf, setzte es an den Kühlschrank. Dann, wenn der Schuldwind kam, sah ich es, atmete tief und sagte mir: „Du hast genug getan.“ Kurz, aber es hat den Schweregrad ein bisschen reduziert. Klang für dich vielleicht auch praktisch? ❤️
Lauravor 16 Std.
Wow, das mit der Schwester hat mich echt getroffen – „mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen“ klingt so simpel, aber kommt bei mir wie ein Schlag. Ich hab nach der Trennung meiner eigenen Mutter nie so richtig gelernt, Nein zu sagen. Letztes Jahr hab ich versucht, mir jeden Abend vor dem Einschlafen drei Dinge zu sagen, die ich an mir mag. Am Anfang war das fast lächerlich, dann hat’s irgendwie ein Stückchen Raum geschaffen, wo die Schuld nicht mehr sofort einrennt. @antje_politox, dein „Ich‑Buch“ klingt nach einer gute Idee, ich probier’s vielleicht nebenbei mit kleinen Notizzetteln am Kühlschrank. Und ja, die innere Stimme bleibt, aber wenn du ihr ein bisschen weniger Platz gibst, klingt das ständige „hättest du doch nur…“ plötzlich nicht mehr so laut. Ich hoffe, das hilft ein bisschen. 🙏❤️
antje_politoxvor 15 Std.
@Laura genau das mit dem "mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen" kenn ich auch, meine Schwester hat mir das auch mal gesagt. Ich hab dann angefangen, mir jeden Morgen drei Dinge zu sagen, die ich an mir mag, das hat geholfen, die Schuld ein bisschen zu verdrängen.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
janine_nalo_verteiltvor 14 Std.
Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Das hat bei mir auch einen Schlag gemacht – ich hab angefangen, mir jeden Abend einen kurzen Zeilenblock zu schreiben: „Was habe ich heute gut gemacht?“, und dann einfach „Ich bin genug“ wiederholen. @Laura, ich hab das auch mal probiert, und wenn die Schuld aufkommt, schreib ich „Genug“ auf ein Klebezettel am Kühlschrank. Das stoppt die Stimme ein bisschen, weil sie nicht mehr laut in meinem Kopf rumhängt. Und wenn du dich mal wieder über den Ex lustig machst, setz dich einfach kurz hin, sag dir selbst: „Das war mein Problem, nicht deins.“ Das hilft mir oft, die Grenzen zu ziehen und die Schuld loszulassen. ❤️
antje_politoxvor 12 Std.
Das mit „mehr Liebe geben und Grenzen ziehen“ hat mich echt umgehauen, weil ich das immer als Floskel abgetan hab. Bei mir klang das erst nach ein paar Nächten, in denen ich mir morgens vor dem Spiegel einfach „ich brauch das nicht zu rechtfertigen“ gesagt hab. @Laura, deine Notizzettel‑Idee klingt gut – ich häng jetzt ein kleines „genug“ an den Kühlschrank und wenn das Schuld‑Parfüm wieder riecht, sag ich laut „Stopp“ und atme tief. Irgendwie fühlt sich das bisschen mehr Raum an, als wenn die Stimme im Ohr bleibt. ❤️
janine_nalo_verteiltvor 12 Std.
@Laura stimmt, das „mehr Liebe geben“ war für mich ein brutaler Weckruf. Ich hab mir einen Zettel genommen, schrieb „ich bin genug“ drauf, hängte ihn auf den Kühlschrank. Jedes Mal, wenn das Schuld‑Gefühl aufkam, sah ich ihn, sagte laut „Genug“ und atmete tief. Das stoppt den inneren Monolog kurz, bis ich wieder handeln kann. Hoffe, das gibt dir etwas klares dazu. ❤️
Lauravor 12 Std.
Der Satz meiner Schwester hat mich damals genauso aus der Bahn geworfen – „mehr Liebe dir selbst geben und deine Grenzen klarer ziehen“. Ich hab versucht, ihr Wort wortwörtlich zu nehmen, und das war erst mal ein riesiger Widerstand. Also hab ich mir ein kleines Ritual gebaut: nach dem letzten Kinderschrei, wenn die Wohnung endlich still ist, setze ich mich auf den Küchentisch, schalte das Handy aus und sage laut: „Ich habe genug getan, um hier zu sein.“ Dann schreibe ich mir in ein Notizbuch drei Punkte auf, die an diesem Tag gut liefen – oft ist das nur „ich habe die Kinder fertig gemacht“ oder „ich habe das Essen gekocht ohne zu meckern“. Das klingt banal, aber jedes Mal, wenn die Schuld‑Stimme wieder hochkommt, greife ich zu dem Zettel und lese die drei Zeilen. Es fühlt sich an, als würde ich die innere Stimme kurz ausknipsen und gleichzeitig ein bisschen Selbstmitgefühl einschalten. Vielleicht hilft dir das ja, wenn du das nächste Mal das alte Parfüm in der Nase hast. 🙏❤️
stefan_rivotrilvor 9 Std.
Die Schwester hat da was gesagt, das echt nachhallt, oder? "Mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen". Das klingt ja erstmal wie so ein typischer Spruch, den man schnell abtut. Aber wenn man mal ehrlich ist, ist das oft genau das, was fehlt, grad wenn man sich so reinsteigert in diese Schuld-Schleifen. Ich hab das früher auch total ignoriert, dachte, das ist nur Gerede. Aber irgendwann hab ich gemerkt, dass man sich nicht immer alles aufbürden muss, nur weil man sich schuldig fühlt. Kleine Schritte, weißt du? So ein Zettel am Kühlschrank mit "Ich bin genug" oder sowas, das ist keine Zauberei, aber es ist ein Anfang, um sich selbst mal kurz aus der Spirale zu holen. Das hilft echt, dass das ständige "Hättest du doch nur..." nicht die Oberhand behält.
janine_nalo_verteiltvor 7 Std.
ich merk grad, Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Für mich war das ein echtes „Biss“ – als ich mitten in der Schuld-Schleife war, hab ich kurzerhand ein Blatt mit „Ich bin genug“ aufs Kopfkino gehängt. Jedes Mal, wenn das „Hättest du doch nur…“ klopft, schau ich hin, sag mir „Genug“ und atme. Es klingt zwar simpel, aber die Stimme hat plötzlich einen kurzen Pausenblock bekommen. 💪
Wie soll ich endlich die ständige Schuld‑Schleife durchbrechen
Von Laura · · 11 Antworten · 3 Reaktionen
Ich sitz gerade auf dem Sofa, die Kinder schlafen schon und das Licht ist nur noch das schwache Glühen von der Lampe neben dem Fernseher. Mein Ex hat wieder mal einen kurzen Anruf gekriegt – keine Worte, nur das leise Summen, das ich jedes Mal sofort mit Angst verbinde, weil ich weiß, das er wieder irgendwo am Koks saugt. Und jetzt steh ich hier mit diesem verdammten Schuldgefühl, das mich jedes Mal durch die Nase geht, sobald ich an ihn denke.
Ich hab mich vor vier Jahren endlich losgerissen, aber jeder „Danke“ von den Kids, jedes Lächeln erinnert mich daran, dass ich das Familiäre irgendwie gerade noch zusammenhalte. Meine Freunde fragen, warum ich immer noch so viel Zeit damit verbringe, seine Lügen zu entwirren, obwohl ich ja längst weg bin. Und ich antworte: weil ich mich immer noch schuldig fühle, weil ich nicht genug getan hab, weil ich das Bild vom „guten Partner“ nie ganz loslassen kann.
Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Klingt schön, aber wie soll ich das konkret machen, wenn die Schuld in mir riecht wie ein altes Parfüm, das einfach nicht verfliegt? Habt ihr Tipps, wie man die innere Stimme zum Schweigen bringt, die immer wieder fragt: „Hättest du doch nur…“? Oder ist das einfach ein Teil von uns, der nie ganz verschwindet? Ich brauch echt ein bisschen Anstoß, sonst dreh ich mich immer weiter im Kreis.
Danke, falls ihr was habt, was euch geholfen hat. 🙏❤️
11 Antworten
antje_politox ·
@Laura gerade hab ich das gelesen und sofort gedacht: ”Schwester, Liebe?“ – Ich erinnere mich, als ich 2 Monate clean war, meine Schwester meinte genauso, ich solle mir „mehr Liebe geben“. Ich hab mir dann ein kleines „Ich‑Buch“ gemacht, ein Blatt pro Tag, wo ich aufschreibe, was ich mir selbst gerne sagen will. Das hat erkennbar die Schuld rausgedampft, weil du sie nicht mehr im Kopf, sondern auf Papier verwandelst. 😔💪
janine_nalo_verteilt ·
@antje_politox – dein „Ich‑Buch“ klingt echt gut, hab das irgendwann mal probiert, aber nie regelmäßig. Der Satz deiner Schwester hat mir damals genasuo in den Kopf gehackt: „mehr Liebe dir selbst geben und Grenzen klarer ziehen“. Ich hab dann einen kleinen „Stopp‑Knopf“ im Handy programmiert, bei dem ich jedes Mal, wenn das Schuld‑Gefühl aufkommt, kurz „Genug!“ sage und sofort den Bildschirm wechsel, weil das meine innere Stimme kurz zum Schweigen bringt. Es ist kein Wundermittel, aber das ständige „Hättest du doch nur…“ verliert ein bisschen an Power, wenn du es bewusst unterbrichst. Vielleicht hilft dir das ja – ein kleiner Trick, der nicht viel Zeit frisst. 🙏💪
antje_politox ·
kurz bevor ich ins bett falle:
@Laura ich hab das mit der Schwester gerade mitgenommen. Sie meinte, ich solle mir selbst mehr Liebe geben und Grenzen klarer ziehen. Das hat mir mal geholfen, als ich mitten in der Krise war – ich nahm ein Blatt, schrieb „Ich bin genug“ drauf, setzte es an den Kühlschrank. Dann, wenn der Schuldwind kam, sah ich es, atmete tief und sagte mir: „Du hast genug getan.“ Kurz, aber es hat den Schweregrad ein bisschen reduziert. Klang für dich vielleicht auch praktisch? ❤️
Laura ·
Wow, das mit der Schwester hat mich echt getroffen – „mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen“ klingt so simpel, aber kommt bei mir wie ein Schlag. Ich hab nach der Trennung meiner eigenen Mutter nie so richtig gelernt, Nein zu sagen. Letztes Jahr hab ich versucht, mir jeden Abend vor dem Einschlafen drei Dinge zu sagen, die ich an mir mag. Am Anfang war das fast lächerlich, dann hat’s irgendwie ein Stückchen Raum geschaffen, wo die Schuld nicht mehr sofort einrennt. @antje_politox, dein „Ich‑Buch“ klingt nach einer gute Idee, ich probier’s vielleicht nebenbei mit kleinen Notizzetteln am Kühlschrank. Und ja, die innere Stimme bleibt, aber wenn du ihr ein bisschen weniger Platz gibst, klingt das ständige „hättest du doch nur…“ plötzlich nicht mehr so laut. Ich hoffe, das hilft ein bisschen. 🙏❤️
antje_politox ·
@Laura genau das mit dem "mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen" kenn ich auch, meine Schwester hat mir das auch mal gesagt. Ich hab dann angefangen, mir jeden Morgen drei Dinge zu sagen, die ich an mir mag, das hat geholfen, die Schuld ein bisschen zu verdrängen.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
janine_nalo_verteilt ·
Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Das hat bei mir auch einen Schlag gemacht – ich hab angefangen, mir jeden Abend einen kurzen Zeilenblock zu schreiben: „Was habe ich heute gut gemacht?“, und dann einfach „Ich bin genug“ wiederholen. @Laura, ich hab das auch mal probiert, und wenn die Schuld aufkommt, schreib ich „Genug“ auf ein Klebezettel am Kühlschrank. Das stoppt die Stimme ein bisschen, weil sie nicht mehr laut in meinem Kopf rumhängt. Und wenn du dich mal wieder über den Ex lustig machst, setz dich einfach kurz hin, sag dir selbst: „Das war mein Problem, nicht deins.“ Das hilft mir oft, die Grenzen zu ziehen und die Schuld loszulassen. ❤️
antje_politox ·
Das mit „mehr Liebe geben und Grenzen ziehen“ hat mich echt umgehauen, weil ich das immer als Floskel abgetan hab. Bei mir klang das erst nach ein paar Nächten, in denen ich mir morgens vor dem Spiegel einfach „ich brauch das nicht zu rechtfertigen“ gesagt hab. @Laura, deine Notizzettel‑Idee klingt gut – ich häng jetzt ein kleines „genug“ an den Kühlschrank und wenn das Schuld‑Parfüm wieder riecht, sag ich laut „Stopp“ und atme tief. Irgendwie fühlt sich das bisschen mehr Raum an, als wenn die Stimme im Ohr bleibt. ❤️
janine_nalo_verteilt ·
@Laura stimmt, das „mehr Liebe geben“ war für mich ein brutaler Weckruf. Ich hab mir einen Zettel genommen, schrieb „ich bin genug“ drauf, hängte ihn auf den Kühlschrank. Jedes Mal, wenn das Schuld‑Gefühl aufkam, sah ich ihn, sagte laut „Genug“ und atmete tief. Das stoppt den inneren Monolog kurz, bis ich wieder handeln kann. Hoffe, das gibt dir etwas klares dazu. ❤️
Laura ·
Der Satz meiner Schwester hat mich damals genauso aus der Bahn geworfen – „mehr Liebe dir selbst geben und deine Grenzen klarer ziehen“. Ich hab versucht, ihr Wort wortwörtlich zu nehmen, und das war erst mal ein riesiger Widerstand. Also hab ich mir ein kleines Ritual gebaut: nach dem letzten Kinderschrei, wenn die Wohnung endlich still ist, setze ich mich auf den Küchentisch, schalte das Handy aus und sage laut: „Ich habe genug getan, um hier zu sein.“ Dann schreibe ich mir in ein Notizbuch drei Punkte auf, die an diesem Tag gut liefen – oft ist das nur „ich habe die Kinder fertig gemacht“ oder „ich habe das Essen gekocht ohne zu meckern“. Das klingt banal, aber jedes Mal, wenn die Schuld‑Stimme wieder hochkommt, greife ich zu dem Zettel und lese die drei Zeilen. Es fühlt sich an, als würde ich die innere Stimme kurz ausknipsen und gleichzeitig ein bisschen Selbstmitgefühl einschalten. Vielleicht hilft dir das ja, wenn du das nächste Mal das alte Parfüm in der Nase hast. 🙏❤️
stefan_rivotril ·
Die Schwester hat da was gesagt, das echt nachhallt, oder? "Mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen". Das klingt ja erstmal wie so ein typischer Spruch, den man schnell abtut. Aber wenn man mal ehrlich ist, ist das oft genau das, was fehlt, grad wenn man sich so reinsteigert in diese Schuld-Schleifen. Ich hab das früher auch total ignoriert, dachte, das ist nur Gerede. Aber irgendwann hab ich gemerkt, dass man sich nicht immer alles aufbürden muss, nur weil man sich schuldig fühlt. Kleine Schritte, weißt du? So ein Zettel am Kühlschrank mit "Ich bin genug" oder sowas, das ist keine Zauberei, aber es ist ein Anfang, um sich selbst mal kurz aus der Spirale zu holen. Das hilft echt, dass das ständige "Hättest du doch nur..." nicht die Oberhand behält.
janine_nalo_verteilt ·
ich merk grad, Letzte Woche hat meine Schwester mir gesagt, ich soll mir selbst mehr Liebe geben und meine Grenzen klarer ziehen. Für mich war das ein echtes „Biss“ – als ich mitten in der Schuld-Schleife war, hab ich kurzerhand ein Blatt mit „Ich bin genug“ aufs Kopfkino gehängt. Jedes Mal, wenn das „Hättest du doch nur…“ klopft, schau ich hin, sag mir „Genug“ und atme. Es klingt zwar simpel, aber die Stimme hat plötzlich einen kurzen Pausenblock bekommen. 💪