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Wie gehe ich damit um, dass mein Sohn jetzt immer mehr kifft, nachdem wir unseren Mann verloren haben?

Ich sitz hier am Kuchentisch, der Regen trommelt an die Scheiben und ich fühl mich wie in nem endlosen Loop. Letztes Jahr hat mein Mann, unser Fels, uns mit einer Fentanyl‑Überdosis genommen. Noch immer hör ich das Rauschen in meinem Kopf, das ich nie ganz abschalten kann. Und dann... mein Sohn, der erst 27 ist, hat plötzlich angefangen, fast jeden Tag zu kiffen. Ich weiß, das ist nicht das gleiche wie das, womit mein Mann gekampft hat, aber es macht mir Angst, dass wir wieder in so ’nen Abgrund rutschen. Naja, ich hab versucht, mit ihm zu reden, aber jedes Mal endet das Gesprach in Schweigen oder er wirft mir vor, dass ich ihn nie wirklich verstanden hab. Ich fühle mich machtlos, weil ich nicht weiß, wie ich ihn unterstutzen kann, ohne dass er das Gefühl hat, ich wurd ihn kontrollieren. Und dann kommt die Erinnerung an den Moment, als das Naloxon zu spät kam – das Bild, das mir immer wieder durch den Kopf geht, wenn ich an ihn denke. Ich will nicht, dass das Gleiche passiert, nur weil er jetzt “nur” kiffen will. Hat jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr es geschafft, euren Liebsten zu helfen, ohne sie zu ersticken? Oder wie geht ihr selbst mit dem Gefühl um, dass das Leben nach so einem Verlust plotzlich wieder so unsicher wirkt? Ich bin mega dankbar für jeden Rat, jedes Wort. Ich weiß, ich muss das nicht allein durchstehen, aber gerade heute fühlt es sich an, als würde ich im Dunkeln tappen. 🙏❤️
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