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SSRI + Methadon – hält mich das durch

Heute Mittag, Samstag, ich sitz am Küchentisch in der Einrichtung und schau nach draußen. Die Sonne dringt durch das Fenster, und ich merke, wie selten das noch so friedlich wirkt, wenn ich clean bin. Ich bin jetzt seit 5 Monate clean, also fast ein halbes Jahr ohne den nächsten Schuss. Trotzdem ist das Aufstehen manchmal ein Kampf, weil meine Stimmung schwankt und die Antidepressiva nicht immer mit dem Methadon harmonieren. Ich nehm seit ein paar Wochen Sertralin, weil die Ärztin meint, das könnte mir helfen, die dunklen Gedanken zu dämpfen. Aber seitdem merke ich, dass meine Hände öfter zittern und ich plötzlich voll die Antriebslosigkeit hab. Beim letzten Mal, als ich in der Küche stand und Kaffee gemacht hab – das war in meinem Post über den Kaffee am Morgen – hab ich gemerkt, dass ich kaum noch das Verlangen nach Crack spüre, aber dafür das Herz schneller schlägt und ich mich total ausgelaugt fühle. Nciht das, was ich mir erhofft hab. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr mit den Nebenwirkungen klar, wenn ihr gleichzeitig auf Substitution und Antidepressiva seid? Gibt es Tricks, um die Müdigkeit zu überbrücken, ohne gleich wieder zu trinken? Und soll ich das mit meinem Arzt nochmal besprechen, weil ich das Gefühl hab, dass das Medikament zu stark wirkt? Ich will das Jahr clean durchziehen, aber gerade am Wochenende ist der Druck groß, weil überall Partys und Biergärten. Jede Idee... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
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