Öffentlich lesbarer Thread
Wenn der Leistungsdruck größer ist als die Sucht – Wie gehst du damit?
Also ich sitz gerade in der Uni‑Bibliothek, mein Laptop glüht und ich hoer im Hintergrund das Klackern der Tastaturen, das irgendwie fast beruhigend wirkt. Heute ist wieder einer dieser Montage, an denen ich das Gefühl hab, das ich nur noch im „Machen‑Modus“ existiere. Ich bin jetzt seid ungefaehr einem Jahr clean, das war erstmal ein riesen Schritt, aber jetzt draengt mich das Studium, der Neben‑Job im Jugendzentrum und das staendige Gefuehl, dass ich immer noch die „Brave“ für Mama sein muss.
Manchmal frag ich mich, ob ich jetzt einfach nur die alte Sucht durch Arbeit ersetze. Wallah, ich merke, dass ich abends noch lange im Bett liege und ueber Aufgaben nachdenke, obwohl ich eigentlich muede bin. Und das ist nicht nur Stress, das fühlt sich fast wie ein neues Verlangen an – das Verlangen nach Bestätigung, danach gut genug zu sein, dass ich nicht wieder in alte Muster falle.
Ich hab neulich in meinem letzten Post erzaehlt, wie schwer es war, den ersten Tag ohne Kiff zu starten. Jetzt, fast ein Jahr spaeter, ist das nicht mehr das größte Hindernis, sondern das staendige „Mehr‑muss‑ich‑machen“. Wie schafft ihr es, den Druck zu spüren, ohne euch zu verlieren? Gibt’s Techniken, um abzuschalten, wenn das Studium und der Job sich zu sehr ueberschneiden?
Ich probier gerade, mir feste Pausen zu setzen und bewusst zu atmen, aber meistens vergesse ich das, weil die To‑Do‑Liste immer laenger wird. Vielleicht hilft es ja, wenn man das mit jemandem teilt, der versteht, dass der innere Kritiker lauter wird, sobald man versucht, sauber zu bleiben. Ich wär dankbar fuer eure Tipps oder einfach ein bisschen Verstaendnis. 🙏💪
