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Hab mich grad beworben – und jetzt? Angst vor der Absage

Hab mich grad beworben. Zum ersten Mal seit gefühlt tausend Jahren. Irgendwie fühlt sich das komisch an. So viel Hoffnung drin, aber gleichzeitig diese riesige Angst, dass es wieder nicht klappt. Wisst ihr, wie das ist? Man hat so lange gebraucht, um überhaupt wieder den Arsch hochzukriegen, sich selbst wieder ein bisschen auf die Reihe zu kriegen, und dann… diese eine Sache, die vielleicht alles wieder kaputt macht. Ich hab mich auf so eine Teilzeitstelle beworben, im Büro. Nichts Weltbewegendes, aber es wäre ein Anfang. Etwas, wo ich wieder reinkomme, feste Zeiten hab, unter Leute komme, die mich nicht wegen... naja, wegen der Vergangenheit kennen. Aber dann kam die Frage im Bewerbungsbogen: "Warum haben Sie die letzte Anstellung verlassen?" Und da saß ich. Vor dem leeren Feld. Was soll ich da schreiben? Die Wahrheit, dass mein damaliger Partner mich mit seinem Koks-Scheiß so fertig gemacht hat, dass ich selbst kaum noch wusste, wer ich bin? Dass ich irgendwann einfach nur noch funktionieren musste, um die Kinder zu versorgen, und die Arbeit war halt das Letzte, woran ich denken konnte? Oder soll ich versuchen, das zu umschreiben, so gut es geht? "Persönliche Gründe", "Neuausrichtung"? Ich hab so Angst, dass die das merken, dass da irgendwas nicht stimmt, und mich sofort aussortieren. Ich hab so viel Zeit damit verbracht, mich von dem ganzen Mist zu erholen, der uns passiert ist. Diese ständige Lügerei, das Auf und Ab, die Panikattacken, wenn er wieder mal nicht nach Hause kam. Ich wollte doch nur ein normales Leben für uns. Und jetzt, wo er endlich weg ist und ich endlich meinen Kopf wieder frei kriege, fühlt sich das alles so zerbrechlich an. Als würde nur ein falsches Wort, ein falscher Schritt und alles bricht wieder zusammen. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie seid ihr mit solchen Fragen umgegangen? Ich bin echt am Verzweifeln. nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
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