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 Wie soll ich nach der Oxy‑Phase wieder im Bewerbungs-Dschungel überleben

Ich sitz gerade mit nem Kaffee am Küchentisch, der Regen trommelt an die Scheiben und mir schwirrt das eine oder andere Bild durch den Kopf. Nach vier Jahren Oxy‑Abhängigkeit, jetzt seit ungefähr drei Monaten clean auf Buprenorphin, will ich endlich wieder was in die Richtung Arbeit finden – irgendwas, wo ich nicht ständig an die alte Schmerzpumpe denken muss. Die Ärgernisse: Viele Stellenanzeigen fragen nach „lückenlosen“ Arbeitszeiten, und ich hab ja diese Lücken, die ich kaum erklären kann, ohne gleich das falsche Wort „Abhängigkeit“ zu benutzen. Habt ihr Tipps, wie man das Thema am besten anpackt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen? Oder lieber gar nicht erst erwähnen und hoffen, dass man einfach „fit“ rüberkommt? Und wie geht ihr mit dem Gefühl um, dass man beim Vorstellungsgespräch plötzlich wieder dieses alte „Angst‑vor‑Arzt“-Gefühl bekommt, weil man ja doch noch irgendwie „medizinisch“ beurteilt wird? Ich würd gern wieder was auf die Beine stellen, aber das Ganze fühlt sich jetzt irgendwie wie ein neuer Berg an – ich weiß nicht, ob ich den Aufstieg allein schaffen kann. Freue mich auf eure Erfahrungen.
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