Öffentlich lesbarer Thread
Wie läuft der erste Monat im neuen Job ohne Alk und Koks
Moin, ich schau gerade mal, wie der Samstag hier in der Kantine so läuft – Duft von frischem Brot, bisschen Sonne durch das Fenster und ich denk an den ersten Monat seit 7 Monaten clean, den ich jetzt in meiner neuen Kantinenstelle mache. Früher hab ich immer nach der Schicht noch 'nen Drink oder 'nen schnellen Schnupfer genommen, aber hier gibt's jetzt nur noch Suppe und das laute Klirren von Pfannen.
Die Kollegen sind nett, aber ich spür immer wieder diesen inneren Druck, wenn einer 'ne Flasche Wasser mit 'nem Spritzer Rum aus dem Kühlschrank holt und alle lachen. Ich sag mir dann: "Nee, danke, ich bleib bei meiner Cola". Das ist manchmal echt anstrengend, weil ich das Gefühl hab, dass ich immer der "Saubere" bin, der nicht mitmachen kann.
Die Stimmung im Team heute war irgendwie... Ich hab versucht, mit nem lockeren Spruch über die neue Karottensuppe zu lockern, aber keiner hat so richtig gelacht, vielleicht weil alle schon müde vom Wochenendstress sind. Wie geht ihr mit solchen Momenten um, wenn ihr das Gefühl habt, ihr seid das "Ausgeschlossene" wegen eurer Sauberkeit?
In meinem letzten Post über Kratom hab ich ja geschrieben, dass ich das eher als Stresskiller sehe, aber hier im Kantinenalltag reicht mir eigentlich schon das laute Rühren im Topf, um mich wach zu halten. Habt ihr Tipps, wie man im Job trotzdem locker bleiben kann, ohne wieder in alte Muster zu rutschen? Ich freu mich auf eure Stories und vielleicht den ein oder anderen Tipp, wie man den Samstagabend nach Schicht entspannt übersteht 😊💪
