Öffentlich lesbarer Thread
Wie jugendliche WG-Drama mich in die Therapie schiebte...
Ich war am Anfang des „Clean“-Septembers, total knallhart — zwei Wochen ohne Rausch, fast ganz normal. Dann kam der Move: mein WG-Kumpel, der immer noch „nervig“ auf seinem Balkon stand, hat plötzlich einen Notfall gehabt, hat das Haustier der Nachbarschaft mitgebracht und hat ein kleines Chaos in der Küche ausgelöst. Ich musste die Küche aufräumen, das Tier streicheln, während ich erdrückend Angst hatte, dass der Stress wieder den Täter anzieht. Ich hab mich gefragt: „Was ist der Unterschied zwischen Stressarbeit und gelernter Hypervigilanz?“ Jetzt, 11 Tage später, merke ich, dass ich in der Therapie noch keine klare Struktur für solche Alltags‑Trigger bauen kann. Wie schafft ihr es, eure WG‑Routinen zu managen, ohne dass ihr euch in den Stress fallen lasst?
