Öffentlich lesbarer Thread
Wie finde ich einen Job, ohne in alte Muster zu fallen?
Also, ich sitz hier am Montagabend, das Licht dimmt und die Gedanken rasen – fast wie früher, nur ohne das Kokain‑Kick. Seit 259 Tagen (ja, fast 8 Monate) bin ich clean und das fuhlt sich jetzt irgendwie normal an, aber das Bewerbungs‑Ding ist trotzdem ein riesen Stress‑Trigger.
Letzte Woche hab ich mich für nen Job im Event‑Management beworben, genau das Feld, wo ich früher immer am Ball war. Das Interview war heute, und ich hab das Herz fast bis zum Hals schlagen gespürt, weil das Adrenalin so ahnlich wie das alte High war. Ich hab versucht, klein zu bleiben, kleine schritte, und hab mich einfach auf meine Skills konzentriert, die ich jetzt ohne Chemie aufgebaut hab.
Doch dann kam die Frage, ob ich im neuen Job wieder in den Partys‑Kreislauf reingehe – das war das eigentliche Hindernis. Ich hab dem Interviewer gesagt, ich such ne stabile Basis, und tbh, ich glaube er hat das gespürt. Jetzt frage ich mich, wie ich das in Zukunft besser managen kann, wenn die Kollegen nach Feierabend immer noch feiern und ich nicht mitziehen will.
Hab jemand von euch ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr mit dem Druck um, nicht „abzuhangen“ und trotzdem nicht komplett im Job zu versauern? Fur heute reicht das, aber ich will nicht, dass das alte Muster irgendwann wieder zuruckkommt. 😊
Jede kleine Idee hilft, egal ob es um Grenzen setzen, Ablenkungen oder einfach nur ein gutes Gespräch nach der Arbeit ist. Danke euch! 💪
Edit: sry, hab das eben nochmal gelesen, klingt vielleicht härter als gemeint.
