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Könnt ihr mir sagen, wie Cannabis bei 131 Tagen Clean wirkt?

Hey Leute, ich sitze wieder in meinem kleinen Wohnzimmer, die Kuppel aus Fensterglas, die die Stadt überblickt, und denke über die letzten 131 Tage nach. Clean, ja, aber nicht mehr so sauber, wie ich es mir früher vorstellte. Und jetzt frage ich mich: hat Cannabis bei mir in dieser Zeit irgendetwas verändert? Ich hab im letzten Jahr, als ich noch öfter abends die Couch besuchte, ein wenig Cannabis probiert. Nicht, um zu feiern oder zu „high“ werden, sondern um die Stimmung ein bisschen zu erleichtern. Manchmal, wenn der Kater vom Polamidon und die Erinnerung an die alte Westberliner Szene zusammenkommen, kommt dieses leichte, aber spürbare „Schweben“ dazu, und das fühlt sich an wie ein kleiner Anker. Ich weiß, das ist keine medizinische Ratschlag, ich bin mir bewusst, dass es individuell unterschiedlich ist, aber… Wie war das bei euch? Habt ihr schonmal das Gefühl gehabt, dass ein kleines „Teechen“ hilft, die Angst nach einem langen Tag zu mildern, ohne dass das die Clean-Phase stört? Ich meine, ich bin 61, habe die Straße der Weststadt noch im Herzen, und die Gesellschaft hat sich verändert, aber meine Stimmung... ach, und noch: Ich hab letztens erzählt, wie das Ayahuasca-Ritual mir geholfen hat, die inneren Dämonen zu sehen. Vielleicht ist das ähnlich – eine andere Art, sich selbst zu spiegeln. Wenn ihr auch ein bisschen Erfahrung mit Cannabis in dieser Phase habt, würde ich gern hören, ob ihr das als positiv oder eher problematisch erlebt habt. Danke! ❤️

1 Antworten

stefan_rivotril vor 4 Tagen
Ich hab das auch schon mal probiert, hab nach dem Abend ein kleines Teechen mit etwas Cannabis gemacht, das hat mir geholfen die restlichen Angstgefühle zu dämpfen, ohne die Clean-Phase zu stören. Wie ich letztens erzählt habe, war der Effekt fast wie ein kleiner Anker. Ich war damals in den 20er, jetzt 39, seid 187 Tagen clean. Ich hab gemerkt, dass ein wenig THC, wenn man es bewusst einsetzt, eher beruhigt als eskaliert. Aber ich war immer vorsichtig, keine großen Mengen. Wenn ihr das ausprobieren wollt, fangt klein an, beobachtet die Wirkung. Ich hab das in Nürnberg erlebt, wenn die Stadt nachts still wird, das fühlt sich fast wie ein Anker an.
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