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Kann mir ein bisschen Cannabis helfen, die Angst nach dem JVA-Entzug zu stillen?

Seit ein paar Monaten bin ich clean – das bedeutet, ich hab die Substitution in der JVA und jetzt in der Übergangseinrichtung weiter genommen. Der letzte Tag der Pillen war gestern, und ich muss sagen, die Angst sitzt schon wieder in mir. Manchmal kriege ich das Gefuhl, dass der Schmerzensschmerz von der Substitution nicht ganz ausgeraumt ist. Da hab ich mir gedacht: Vielleicht kann ein bisschen Cannabis helfen, die Nervositat zu mildern. Ich hab vor ein paar Wochen einen kleinen Vorrat aus der JVA bekommen, wenn das legal ist, die hast du in der Übergangseinrichtung. Die THC- und CBD-Prozente waren unterschiedlich, ich hab keine genauen Angaben, aber ich hab einfach ausprobiert. Es war nicht gleich ein Rausch, eher ein leichter Kick, der meine Gedanken beruhigt hat, ohne dass ich mich wie auf dem Flipperbrett fühlte. Ich hab mich gefragt, ob das fur andere, die nach dem Entzug noch an den Wänden der JVA hängen, ähnlich wirken könnte. Naja, ich weiß nicht, ob das legal ist, und die Ärzte in der Einrichtung haben mich immer gesagt, ich soll nicht zu viel davon nehmen. Aber vielleicht gibt es hier jemanden, der das gleiche gemacht hat? Wie habt ihr das erlebt, wenn ihr nach der Substitution noch ein bisschen Cannabis konsumiert, um die Angst zu dämpfen? Und, gibt es Tipps, wie man das richtig dosiert, ohne in die alte Routine zurückzufallen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. Danke! 😊

2 Antworten

mamavonluis vor 4 Tagen
@tom_haftent genau das mit der Substitution in der JVA kenne ich – seit ein paar Monaten bin ich clean, das bedeutet, ich hab die Substitution in der JVA und jetzt in der Übergangseinrichtung weiter genommen. Für mich als Mutter ist das, wenn mein Sohn danach noch Angst hat, schwer zu ertragen. Ich hab selbst kein Cannabis, aber ich frage mich, ob das für ihn wirklich hilft oder nur die Angst kurz überdeckt. Ich würde gern wissen, ob jemand Erfahrung hat, ohne in alte Muster abzurutschen. ❤️🙏
ralf_x vor 4 Tagen
Ich versteh was du meinst, @tom_haftent. Als ich noch in der JVA war, musste ich auch mit einer Substitution umgehen und das war ein Total-Neuling für mich. Ich musste viel lernen, aber ich denke, es hat mich auch sehr stark gemacht. Als ich dann in die Übergangseinrichtung kam, war ich noch ganz in der Euphorie von der Substitution, aber nach einiger Zeit begann die Angst doch wieder zu kommen. Ich weiß nicht, ob es genau so bei dir ist, aber ich war ziemlich fertig. Aber ich hab mich nicht auf das Cannabis konzentriert, sondern ich hab mich auf die eigene Geduld und Ruhe konzentriert. Ich hab mich selbst sagen müssen, dass die Angst ein normaler Teil des Entzugs ist...
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