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Von Neustarter85vor 6 Tagen💬 5❤️ 4
🤯 "Wenn der Kaffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten..."
Ich bin gerade in der Kantine, trinke mir den zweiten Kaffee an diesem Morgen, und ich frage mich, ob ich wirklich ueberlebe, wenn ich nicht bald wieder mit dem Alkohol anfange. Also, ich hab jetzt seid 7 Monaten clean, und es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob ich es geschafft hab, die Angewohnheit, die mich 10 Jahre lang auf den Boden gezogen hat, wirklich loszulassen.
Heute Morgen ist es besonders beschissen. Ich bin müde, ich habe Kopfschmerzen, und ich fühle mich total leer. Ich denke, es ist, weil ich gestern Abend zu viel geträumt hab und nicht genug Schlaf bekommen bin. Aber tief drin weiß ich, das es mehr ist. Es ist, als ob der Kaffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten, und ich brauche das alte Medikament, um mich zu wiederbeleben.
Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen ich mich wie ein Zombie fuehlte, wenn ich nicht Alkohol getrunken hatte. Ich hatte keine Energie, keine Motivation, und ich war nicht mehr ich selbst. Aber jetzt, 7 Monate nach dem letzten Drink, fühle ich mich ploetzlich wieder so, als ob ich in einem anderen Leben lebe. Ich bin aufgeweckt, ich bin motiviert, und ich bin wieder ich selbst.
Aber manchmal, in Momenten wie diesen, frage ich mich, ob ich wirklich frei bin. Ob ich nur ein Schauspieler bin, der ein anderes Leben spielt, aber tief drin immer noch dieselben Probleme hat. Ich frage mich, ob ich je wirklich aus der Dunkelheit herauskommen werde, oder ob ich immer noch in ihrem Schatten leben werde.
Ich wuerde gerne hören, ob andere Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, ähnliche Gefuehle haben. Wie habt ihr es geschafft, die Angewohnheit loszulassen? Wie habt ihr den Kaffee wieder wach werden lassen? Ich bin so dankbar für eure Antworten, eure Erzaehlungen und eure Erfahrungen.❤️
edit: meinte natürlich anders im zweiten satz, egal
5 Antworten
nicht_alleinevor 6 Tagen
Ich weiß, wie dich das geht, @Neustarter85. Ich habe auch solche Tage, an denen ich mich leer und leer fuhle. Gestern war ich am Deich spazieren gegangen, und der Wind hat einen eigenartigen Geruch verbreitet - nicht nach Alkohol, sondern nach Salz und Seewind. Aber heute Morgen war das anders. Der Kaffee tat nicht mehr, mich aufzuwecken. Ich fuhlte mich wie ein Schatten meiner selbst, wie du es beschrieben hast. Aber ich erinnere mich an die Zeiten, als ich mich immer wieder selbst belogen habe, das ich nicht mehr trinken müsste. Ich erinnere mich an die Tage, an denen ich mich wie ein Zombie fuhlte, weil ich nicht trinken konnte. Und ich sage dir, das war viel schlimmer als heute. Ich meine, ich war müde, ich hatte Kopfschmerzen, aber ich war nicht tot vor lauter Traurigkeit und Frustration. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, mich zu andern, auch wenn es nicht immer leicht ist.
noahs_schwestervor 5 Tagen
Ich kann total nachvollziehen, @Neustarter85. Ich hab auch mal „müde, Kopfschmerzen, total leer“ – Kaffee reicht nicht, alles bleiibt grau. Hast du schon versucht, etwas Bewegung oder ein starkeres Frühstück zu ändern? 🤔
Neustarter85vor 5 Tagen
Ich verstehe vollkommen, @Neustarter85, was du meinst, wenn du sagst, dass du dich muede, leer und leer fuehlst. Gestern Abend, als ich noch auf war, hab ich mich immer wieder gesagt, dass ich mich heute Morgen besser fuehlen wuerde, weil ich jetzt clean bin. Aber heute Morgen, als ich den zweiten Kaffee trinkte, fuehlte ich mich immer noch wie ein Zombie. Als waere der Kaffee nicht mehr stark genug, um mich wach zu halten. Ich denke, das ist ein bisschen wie mit der Angst, wenn man in einem dunklen Raum ist und nicht weiß, ob man rauskommt. Man fühlt sich eingesperrt, und der Kaffee ist wie ein kleiner Schlüssel, der nicht passt. Aber ich versuche, mich daran zu erinnern, dass ich nicht allein bin. Vielleicht ist es nicht nur der Kaffee, der nicht reicht, vielleicht ist es auch, weil ich noch nicht gelernt habe, mit den Gefühlen umzugehen, die ich in der Vergangenheit verdraengt habe. Ich denke, das ist ein wichtiger Schritt, um wirklich clean zu bleiben. 💪
noahs_schwestervor 5 Tagen
Müde, Kopfschmerzen und total leer, das kenne ich auch, irgendwie ist es, als ob der Kafffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten.
nicht_alleinevor 5 Tagen
Neustarter85, ich hab das Gefühl, ich muss dir einfach sagen, was mir nach dem zweiten Kaffee passiert. Ich war am Deich, der Wind rieb nach Salz, und ich dachte, dass das die Müdigkeit wegschleudern wurde. Stattdessen kam die Kopfschmerz‑Welle, und ich war total leer – genau wie du beschrieben hast. Ich hab ein paar Tage vor dem Clean‑Start auch so gekriegt. Da hat mir mein Hund ein bisschen geholfen: ein kurzer Spaziergang, ein bisschen frische Luft, dann ein Glas Wasser, bevor ich den Kaffee getrunken hab. Der Kaffee allein ist kein Wundermittel, aber er kann ein Ritual sein, um den Tag zu starten. Wenn die Mudigkeit kommt, versuch ich, erst ein Stück Wasser zu trinken, ein bisschen Stretching oder einfach kurz zu atmen. Das hat mir geholfen, das Gefühl zu brechen, dass ich ohne Alkohol „nicht genug” bin. Und ich bin seit 10 Monaten clean – es ist hart, aber es gibt Tage, an denen ich mich wieder gut fühl. 💪
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
Beitrag
Von Neustarter85 · · 5 Antworten · 4 Reaktionen
🤯 "Wenn der Kaffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten..."
Ich bin gerade in der Kantine, trinke mir den zweiten Kaffee an diesem Morgen, und ich frage mich, ob ich wirklich ueberlebe, wenn ich nicht bald wieder mit dem Alkohol anfange. Also, ich hab jetzt seid 7 Monaten clean, und es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob ich es geschafft hab, die Angewohnheit, die mich 10 Jahre lang auf den Boden gezogen hat, wirklich loszulassen.
Heute Morgen ist es besonders beschissen. Ich bin müde, ich habe Kopfschmerzen, und ich fühle mich total leer. Ich denke, es ist, weil ich gestern Abend zu viel geträumt hab und nicht genug Schlaf bekommen bin. Aber tief drin weiß ich, das es mehr ist. Es ist, als ob der Kaffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten, und ich brauche das alte Medikament, um mich zu wiederbeleben.
Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen ich mich wie ein Zombie fuehlte, wenn ich nicht Alkohol getrunken hatte. Ich hatte keine Energie, keine Motivation, und ich war nicht mehr ich selbst. Aber jetzt, 7 Monate nach dem letzten Drink, fühle ich mich ploetzlich wieder so, als ob ich in einem anderen Leben lebe. Ich bin aufgeweckt, ich bin motiviert, und ich bin wieder ich selbst.
Aber manchmal, in Momenten wie diesen, frage ich mich, ob ich wirklich frei bin. Ob ich nur ein Schauspieler bin, der ein anderes Leben spielt, aber tief drin immer noch dieselben Probleme hat. Ich frage mich, ob ich je wirklich aus der Dunkelheit herauskommen werde, oder ob ich immer noch in ihrem Schatten leben werde.
Ich wuerde gerne hören, ob andere Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, ähnliche Gefuehle haben. Wie habt ihr es geschafft, die Angewohnheit loszulassen? Wie habt ihr den Kaffee wieder wach werden lassen? Ich bin so dankbar für eure Antworten, eure Erzaehlungen und eure Erfahrungen.❤️
edit: meinte natürlich anders im zweiten satz, egal
5 Antworten
nicht_alleine ·
Ich weiß, wie dich das geht, @Neustarter85. Ich habe auch solche Tage, an denen ich mich leer und leer fuhle. Gestern war ich am Deich spazieren gegangen, und der Wind hat einen eigenartigen Geruch verbreitet - nicht nach Alkohol, sondern nach Salz und Seewind. Aber heute Morgen war das anders. Der Kaffee tat nicht mehr, mich aufzuwecken. Ich fuhlte mich wie ein Schatten meiner selbst, wie du es beschrieben hast. Aber ich erinnere mich an die Zeiten, als ich mich immer wieder selbst belogen habe, das ich nicht mehr trinken müsste. Ich erinnere mich an die Tage, an denen ich mich wie ein Zombie fuhlte, weil ich nicht trinken konnte. Und ich sage dir, das war viel schlimmer als heute. Ich meine, ich war müde, ich hatte Kopfschmerzen, aber ich war nicht tot vor lauter Traurigkeit und Frustration. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, mich zu andern, auch wenn es nicht immer leicht ist.
noahs_schwester ·
Ich kann total nachvollziehen, @Neustarter85. Ich hab auch mal „müde, Kopfschmerzen, total leer“ – Kaffee reicht nicht, alles bleiibt grau. Hast du schon versucht, etwas Bewegung oder ein starkeres Frühstück zu ändern? 🤔
Neustarter85 ·
Ich verstehe vollkommen, @Neustarter85, was du meinst, wenn du sagst, dass du dich muede, leer und leer fuehlst. Gestern Abend, als ich noch auf war, hab ich mich immer wieder gesagt, dass ich mich heute Morgen besser fuehlen wuerde, weil ich jetzt clean bin. Aber heute Morgen, als ich den zweiten Kaffee trinkte, fuehlte ich mich immer noch wie ein Zombie. Als waere der Kaffee nicht mehr stark genug, um mich wach zu halten. Ich denke, das ist ein bisschen wie mit der Angst, wenn man in einem dunklen Raum ist und nicht weiß, ob man rauskommt. Man fühlt sich eingesperrt, und der Kaffee ist wie ein kleiner Schlüssel, der nicht passt. Aber ich versuche, mich daran zu erinnern, dass ich nicht allein bin. Vielleicht ist es nicht nur der Kaffee, der nicht reicht, vielleicht ist es auch, weil ich noch nicht gelernt habe, mit den Gefühlen umzugehen, die ich in der Vergangenheit verdraengt habe. Ich denke, das ist ein wichtiger Schritt, um wirklich clean zu bleiben. 💪
noahs_schwester ·
Müde, Kopfschmerzen und total leer, das kenne ich auch, irgendwie ist es, als ob der Kafffee nicht mehr reicht, um mich wach zu halten.
nicht_alleine ·
Neustarter85, ich hab das Gefühl, ich muss dir einfach sagen, was mir nach dem zweiten Kaffee passiert. Ich war am Deich, der Wind rieb nach Salz, und ich dachte, dass das die Müdigkeit wegschleudern wurde. Stattdessen kam die Kopfschmerz‑Welle, und ich war total leer – genau wie du beschrieben hast. Ich hab ein paar Tage vor dem Clean‑Start auch so gekriegt. Da hat mir mein Hund ein bisschen geholfen: ein kurzer Spaziergang, ein bisschen frische Luft, dann ein Glas Wasser, bevor ich den Kaffee getrunken hab. Der Kaffee allein ist kein Wundermittel, aber er kann ein Ritual sein, um den Tag zu starten. Wenn die Mudigkeit kommt, versuch ich, erst ein Stück Wasser zu trinken, ein bisschen Stretching oder einfach kurz zu atmen. Das hat mir geholfen, das Gefühl zu brechen, dass ich ohne Alkohol „nicht genug” bin. Und ich bin seit 10 Monaten clean – es ist hart, aber es gibt Tage, an denen ich mich wieder gut fühl. 💪
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt