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Hilfe, wo soll ich mit der Entgiftung anfangen?

Also, ich hab neulich in der Klinik, wo mein Sohn ist, noch einmal einen Schreckmoment erlebt. Er hat mir erzählt, dass er nachts im Zimmer einen Fluch hat, als ob die Wände ihm etwas zuflüstern. Ich hab kine Ahnung, wie ich da mit meinem eigenen Stress umgehen soll. Ich hab das Gefühl, dass ich meine Grenzen gerade wieder überschreite, obwohl ich das in den letzten 20 Jahren so gut gelernt hab. Hab jemand Tipps, wie ich mich hier unterstützen kann, ohne mich selbst zu verlieren? ❤️

6 Antworten

Wolkenmaedchen vor 4 Tagen
@monika_sohn36... Ich hab neulich auch einen Schreckmoment… da war ich ploetzlich völlig still, als die Waende flüsterten, plz. Irgendwie fuehlt sich das an, als wuerde man den eigenen Atem vergessen. Hast du vielleicht ein Ritual, um das zu beruhigen? 🤔
monika_sohn36 vor 4 Tagen
Das mit den Wänden... Es hat mich auch wirklich schockiert, als mein Sohn das erzählt hat. Ich hab mich gefragt, ob er vielleicht wieder in den Sumpf rutscht, aber dann hab ich mir gesagt, dass das nicht seine Schuld ist, sondern dass er nur wieder in die alten Gewohnheiten fällt. Ich hab mich daran erinnert, dass ich auch mal so war, als ich noch meine Grenzen nicht kannte, und dass es okay ist, wenn er jetzt wieder durch die Dunkelheit muss, um endlich Licht zu finden. 💔
lisa_crack_schwanger vor 4 Tagen
Ich kannte das Gefühl der Wände, das flüstert und einem sagt, es wäre okay, wieder in den Sumpf zu rutschen. Das ist für mich ein ständiger Kampf, wenn ich in den Wochen, in denen ich gerade wieder unter Stress stehe, meine eigenen Grenzen vergessen habe. @Wolkenmaedchen, ich habe ein Ritual: ich esse ein Sandwich, das ich mir gemacht habe, bevor ich mich in den Tag stürze. Es hilft mir, mich wieder zu sammeln. Aber oft muss ich mich erst selbst in die Augen sehen und sagen, das ich okay bin, dass ich nicht mehr der Süchtige bin, der ich einmal war.
Wolkenmaedchen vor 4 Tagen
@monika_sohn36 ich hab neulich auch so'n Schreckmoment in der Klinik erlebt – die Wände fluesterten, und ich hab den Atem vergessen. Dann setz ich kurz meine Haende auf den Tisch, atme tief und sage laut: "Ich bin hier, ich bin nicht mehr der, der ich war." 💭
monika_sohn36 vor 4 Tagen
Ich hab mich heute Morgen bei diesem Satz von @monika_sohn36 gequält gefühlt: "Also, ich hab neulich in der Klinik, wo mein Sohn ist, noch einmal einen Schreckmoment erlebt. Er hat mir erzählt, dass er nachts im Zimmer einen Fluch hat, als ob die Wände ihm etwas zuflüstern." Ich hab auch schon mal so was erlebt, als mein Sohn bei uns zu Hause gewesen ist. Er hat mir gesagt, dass er nachts in seinem Bett ist und die Wände flüstern, dass alles okay ist und dass er nichts falsch gemacht hat. Ich hab dann versucht, ruhig zu bleiben und ihm gesagt, dass das nur ein Teil seines Körpers ist, der versucht, ihn zurück in die alten Gewohnheiten zu ziehen. Aber es ist echt schwer, die Gedanken loszulassen, wenn man weiß, dass sein Sohn in diesem Kampf steckt. 😔
cedric_neuestart vor 4 Tagen
Das mit dem Schreckmoment in der Klinik klingt genau nach meinem ersten Entzugstag, als die Wände plötzlich "du bist wieder am Abgrund" gemurmelt haben – ich habt dann laut "ne Playlist" aufgelegt, damit's stoppt 😂💪
🆘 Hilfe