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Warum ich an diesem Sonntag trotzdem in der Küche „danken“ muss 🙏?

Heut’ ist Sonntag, das flache Licht im Wohnzimmer ist ein bisschen zu warm und ich sitz da, ein Keks, ein Glas Wasser und diese leise Frage, die mich stört: Warum muss ich „danken“, wenn ich eigentlich nichts mehr habe? Ich meine, ich bin seit 7 Maanden clean – 214 Tage sauber, keine Welle mehr, keine grelle Flashs. Das klingt gut, dann? Ich weiß, viele hier feiern das, und ich muss das ein bisschen mit dir teilen, weil das ungleich schwer ist, wenn deine außenliegende Welt nicht so mitspielt. Meine Familie? Immer noch so auseinander, wie das letzte Familienessen, an dem jeder nur die eigenen Socken im Kopf hatte. Mein Arzt sagt, ich sollte mich auf die Essstörung konzentrieren, aber ich seh mich in jedem Spiegel wieder, der kleine Teller mit der „richtigen“ Portion. Zuerst wollte ich ja nur die Medizin nehmen, dann der Crave, jetzt die große Schokolade, die ich plötzlich nicht mehr ausschlafen kann. Danach kam der Kaffee: Ich hab mir im kleinen Laden an der Ecke einen Latte gemacht, rauch immer noch den Mokka, doch die Tasse ist leer, sobald ich mich an den Tisch setze. Dann kommt die Frage noch: Ist das zu viel? Ist das zu wenig? Ich hab ein bisschen Angst, dass ich, wenn ich kein „danken“ mehr sage, mich selbst wieder verliese. Also frag ich euch: Wie findest ihr die Balance zwischen Dankbarkeit und Realität, wenn die äußeren Momente nicht so glänzen? Habt ihr Tricks, um die kleinen Momente des „bewegen“ in etwas Positives zu verwandeln, auch wenn alles öde wirkt? Ich will, dass mein Herz nicht streitet mit meinem Kopf, und ich hoffe, ihr habt vielleicht ein paar Sprünge, die ihr teilen könnt. Danke, dass ihr mir zuhört. ❤️
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