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Ich habe die Kinder heute geweckelt – was hat das eigentlich für ein Zeichen

Heute Abend, nach einem langen Tag im Garten, hat Lilli (meine Tochter) mir gesagt, die Kids wollen, dass ich endlich etwas für mich tue. Sie hat noch einen ausgetrockneten Plan auf dem Tisch liegen und meint, sie müssten mich immer mitstehen lassen, bis das Glas leer ist. Ich weiß gar nicht – ich bin eigentlich nicht diejenige, die jetzt mich loslassen soll. Ich habe den ganzen Tag damit verbracht, die Schultern der Enkel zu streicheln, sie zu beruhigen, weil sie jede Minute fühlen wollten, ob Lilli wieder einen Drink hat. Und jetzt kommt ihr hintorfan. und die Bude voller Fragen. und meiner eigenen Unsicherheit. Wie kann ich ihnen beibringen, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet, wenn das Wort immer vom Alkohol abgezogen wird? Ich frage mich: Habe ich das Kind gerade wirklich in die Leere heruntergeleitet? Oder hat ich ihre letzten Jahre mit meiner Hand an ihre Stirn gepflückt und die letzte Hoffnung an der Wand verdammt? Ich hänge an einer Linie, die ich nicht finde. Ich habe das Gefühl, ich gerate ständig zwischen „Ich halt's noch“ und „Ich solle einfach nicht mehr” ab. Vielleicht ist das meine kleine „Erfolge“ – und doch fühle ich mich zerstört. Kann jemand erzählen, wie ihr mit so einer Situation umgeht? Oder wie ihr den Kindern eine andere Perspektive zeigt, wenn ihr Herz zu schwer ist? Danke in Voraus. ❤️
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