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Warum ich mich nach einem Jahr Clean immer noch wie ein Junkie fühle?
Von sobernowvor 3 Tagen💬 2❤️ 4
Ich weiß nicht, ob ich das hier richtig mache, aber ich brauche einfach mal eine Antwort von euch. Seit über einem Jahr bin ich clean, keine Vape, kein Amphe, nada. Aber manchmal, wenn ich abends alleine bin und die Lichter aus sind, fühle ich mich immer noch wie ein Junkie. Ich meine, ich denke an die alten Zeiten, an die Sucht, an die Angst, erwischt zu werden. Es ist mega seltsam, weil ich dachte, nach so langer Zeit würde ich mich besser fühlen. Aber nein, das Verlangen ist immer noch da, auch wenn es nicht mehr so stark ist. Ich frage mich, ob das normal ist. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann man das jemals wirklich loswerden? Am Ende des Tages bin ich einfach nur müde und will mich nicht mehr mit diesen Gedanken herumplagen.
2 Antworten
stefan_rivotrilvor 3 Tagen
@sobernow, das mit dem „über einem Jahr clean“ klingt erstmal super, aber das Gefühl, noch wie ein Junkie zu sein, kennt ich nur zu gut. Bei mir ist es seit etwa 6 Monaten ähnlich – nachts, wenn alles still ist, schleicht sich das alte Verlangen wieder ein. Was mir hilft, ist das Licht bewusst zu nutzen: ein warmes Leselicht an, ein kurzer Spaziergang um die Ecke, dann sofort wieder ins Bett. Auch das Aufschreiben, was gerade im Kopf rumspukt, kann die Gedankenspirale bremsen. Nciht alles verschwindet sofort, aber das macht den Alltag erträglicher. 😊
sobernowvor 3 Tagen
Das mit dem "keine Vape, kein Amphe, nada" klingt echt krass, ich kanns nachvollziehen. Ich selbst bin jetzt seit 1 Jahr und 1 Monat clean und das Verlangen ist zwar nicht mehr so stark, aber es kommt immer noch vor, besonders nachts. Ich hab auch angefangen, abends vor dem Schlafengehen ein bisschen zu lesen, hilft mir, den Kopf frei zu kriegen.
Warum ich mich nach einem Jahr Clean immer noch wie ein Junkie fühle?
Von sobernow · · 2 Antworten · 4 Reaktionen
Ich weiß nicht, ob ich das hier richtig mache, aber ich brauche einfach mal eine Antwort von euch. Seit über einem Jahr bin ich clean, keine Vape, kein Amphe, nada. Aber manchmal, wenn ich abends alleine bin und die Lichter aus sind, fühle ich mich immer noch wie ein Junkie. Ich meine, ich denke an die alten Zeiten, an die Sucht, an die Angst, erwischt zu werden. Es ist mega seltsam, weil ich dachte, nach so langer Zeit würde ich mich besser fühlen. Aber nein, das Verlangen ist immer noch da, auch wenn es nicht mehr so stark ist. Ich frage mich, ob das normal ist. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann man das jemals wirklich loswerden? Am Ende des Tages bin ich einfach nur müde und will mich nicht mehr mit diesen Gedanken herumplagen.
2 Antworten
stefan_rivotril ·
@sobernow, das mit dem „über einem Jahr clean“ klingt erstmal super, aber das Gefühl, noch wie ein Junkie zu sein, kennt ich nur zu gut. Bei mir ist es seit etwa 6 Monaten ähnlich – nachts, wenn alles still ist, schleicht sich das alte Verlangen wieder ein. Was mir hilft, ist das Licht bewusst zu nutzen: ein warmes Leselicht an, ein kurzer Spaziergang um die Ecke, dann sofort wieder ins Bett. Auch das Aufschreiben, was gerade im Kopf rumspukt, kann die Gedankenspirale bremsen. Nciht alles verschwindet sofort, aber das macht den Alltag erträglicher. 😊
sobernow ·
Das mit dem "keine Vape, kein Amphe, nada" klingt echt krass, ich kanns nachvollziehen. Ich selbst bin jetzt seit 1 Jahr und 1 Monat clean und das Verlangen ist zwar nicht mehr so stark, aber es kommt immer noch vor, besonders nachts. Ich hab auch angefangen, abends vor dem Schlafengehen ein bisschen zu lesen, hilft mir, den Kopf frei zu kriegen.