Öffentlich lesbarer Thread
Gefangen in den eigenen vier Wänden: Wenn die Dinge dir den Platz zum Atmen nehmen.
Jedes Teil könnte man „irgendwann mal brauchen“. Wer von euch merkt, dass die Wohnung langsam zum Gefängnis wird? Dass man sich schämt, Besuch zu empfangen, weil man die Kontrolle über den Besitz verloren hat? Wer von euch hortet nicht nur Dinge, sondern auch die Erinnerungen und Ängste, die daran kleben? Wie fühlt es sich an, wenn die eigenen Gegenstände anfangen, einen zu erdrücken, und man trotzdem unfähig ist, auch nur ein Stück Papier wegzuwerfen?
