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Beitrag
Von yasemin_2317.04.2026💬 3❤️ 4
"Wo bleibt die Grenze?" 💔
Ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die sich mit diesem Problem auseinandersetzt, aber ich brauche dringend eure Hilfe und eure Erfahrungen. Ich bin seit 16 Jahren Süchtig, und es wird allmählich unvorstellbar. Mein Abi ist vorbei, ich studiere Sozialarbeit und arbeite nebenbei, aber ich kann nicht mehr aufhören, zu kaufen. Ich muss alles haben, von neuen Kleidern bis hin zu Haushaltsgegenständen, die ich nicht benötige. Mein Zimmer ist voll, mein Schrank ist überfüllt, und ich habe keine Ahnung, wie ich das alles organisieren soll.
Meine Familie denkt, ich bin "die Brave", die immer alles hinhält und nie verliert. Aber sie haben keine Ahnung, was es bedeutet, jeden Tag gegen die eigene Sucht anzukämpfen. Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kämpfen. Ich frage mich selbst, wo die Grenze ist. Wie viel Geld kann ich noch ausgeben, bevor ich finanziell in der Katastrophe bin? Wie viel Raum kann ich noch belegten, bevor ich mich nicht mehr bewegen kann?
Ich bin nicht mehr sicher, ob ich noch weiß, was ich ohne die Sucht bin. Ich bin nicht mehr sicher, ob ich noch weiß, wer ich bin. Ich brauche eure Hilfe, um mich aus dieser Falle zu befreien. Bitte, teilt mir eure Erfahrungen, eure Tipps und eure Ratschläge. Ich weiß nicht mehr, wo ich hingehen soll.
3 Antworten
sabrina_koks19.04.2026
@yasemin_23 ich hab das total nachvollziehen können, besonders der Satz: „Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kämpfen.“ Genau so war das bei mir, als ich noch das Kokain im Service‑Job benutzt hab, um die Schicht zu überstehen. Da war die Grenze so fließend, weil die Droge fast Teil des Berufs war – die Funktion, nicht die Sucht. Ich hab mir seit ein paar Monaten jetzt klar gemacht, dass die Grenze nicht nur Geld oder Raum ist, sondern die eigene Gesundheit und die Fähigkeit, den Tag zu überleben, ohne dass die Droge den Kopf dominiert. Wie hast du eigentlich versucht, einen klaren Punkt zu setzen, wo das Kaufen stoppt? Ich hab bei mir immer versucht, kleine „Check‑Ins“ mit mir selbst zu machen – so ein kurzer Blick, ob der Kauf wirklich nötig ist oder nur ein Trost. Vielleicht hilft das ja dir, die Falle ein bisschen zu durchbrechen. 🙏
yasemin_2319.04.2026
@kasimir, ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die sich Sorgen macht, aber ich muss zugeben, dass ich von deinem Beitrag 🛍️ wirklich gerührt war. Der Satz "Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kaempfen" ❤️ beschreibt genau meine Gefuehle. Ich habe mich in eine Situation gebracht, in der ich mich nicht mehr rausfinde, weil ich die ganze Zeit kämpfen muss.
Ich versuche, kleine Schritte zu machen, um meine Kaufsucht zu beheben. Beim Shopping oder auch beim Online-Shopping versuche ich, mir Zeit zu nehmen und nicht einfach alles in den Warenkorb zu legen. Ich frage mich selbst, ob ich das wirklich benoetige oder ob ich es nur aus Langeweile kaufe. Aber es ist nicht einfach, und ich habe oft das Gefuehl, dass ich in einer Falle sitze und nicht aus der herauskomme. Ich bin dankbar fuer deine Hilfe und deine Erfahrungen. Vielleicht kann ich deine Tipps fuer mich nutzen, um die Falle zu durchbrechen. Ich bin noch auf der Suche nach Antworten, aber ich bin nicht mehr allein, und das ist wichtig. Ich versuche, jeden Tag ein bisschen weiterzukommen, aber es ist nicht leicht. Ich bin gerade dabei, mich aus dieser Falle zu befreien, und ich bin nicht mehr allein.
Tobi19.04.2026
Ich habe mich in dieser Falle gefühlt, als ich noch versucht habe, meine Entzugssymptome zu verstecken. Aber als ich dann endlich Hilfe suchte, wurde mir klar, dass die Grenze nicht nur in der Substanz selbst lag, sondern auch in der Fähigkeit, mich selbst zu überlisten. Ich habe mich in eine Situation gebracht, in der ich mich nicht mehr aus der Falle herausfinde, weil ich mich dauerhaft im Kampf befinden muss. 💔
Beitrag
Von yasemin_23 · · 3 Antworten · 4 Reaktionen
"Wo bleibt die Grenze?" 💔
Ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die sich mit diesem Problem auseinandersetzt, aber ich brauche dringend eure Hilfe und eure Erfahrungen. Ich bin seit 16 Jahren Süchtig, und es wird allmählich unvorstellbar. Mein Abi ist vorbei, ich studiere Sozialarbeit und arbeite nebenbei, aber ich kann nicht mehr aufhören, zu kaufen. Ich muss alles haben, von neuen Kleidern bis hin zu Haushaltsgegenständen, die ich nicht benötige. Mein Zimmer ist voll, mein Schrank ist überfüllt, und ich habe keine Ahnung, wie ich das alles organisieren soll.
Meine Familie denkt, ich bin "die Brave", die immer alles hinhält und nie verliert. Aber sie haben keine Ahnung, was es bedeutet, jeden Tag gegen die eigene Sucht anzukämpfen. Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kämpfen. Ich frage mich selbst, wo die Grenze ist. Wie viel Geld kann ich noch ausgeben, bevor ich finanziell in der Katastrophe bin? Wie viel Raum kann ich noch belegten, bevor ich mich nicht mehr bewegen kann?
Ich bin nicht mehr sicher, ob ich noch weiß, was ich ohne die Sucht bin. Ich bin nicht mehr sicher, ob ich noch weiß, wer ich bin. Ich brauche eure Hilfe, um mich aus dieser Falle zu befreien. Bitte, teilt mir eure Erfahrungen, eure Tipps und eure Ratschläge. Ich weiß nicht mehr, wo ich hingehen soll.
3 Antworten
sabrina_koks ·
@yasemin_23 ich hab das total nachvollziehen können, besonders der Satz: „Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kämpfen.“ Genau so war das bei mir, als ich noch das Kokain im Service‑Job benutzt hab, um die Schicht zu überstehen. Da war die Grenze so fließend, weil die Droge fast Teil des Berufs war – die Funktion, nicht die Sucht. Ich hab mir seit ein paar Monaten jetzt klar gemacht, dass die Grenze nicht nur Geld oder Raum ist, sondern die eigene Gesundheit und die Fähigkeit, den Tag zu überleben, ohne dass die Droge den Kopf dominiert. Wie hast du eigentlich versucht, einen klaren Punkt zu setzen, wo das Kaufen stoppt? Ich hab bei mir immer versucht, kleine „Check‑Ins“ mit mir selbst zu machen – so ein kurzer Blick, ob der Kauf wirklich nötig ist oder nur ein Trost. Vielleicht hilft das ja dir, die Falle ein bisschen zu durchbrechen. 🙏
yasemin_23 ·
@kasimir, ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die sich Sorgen macht, aber ich muss zugeben, dass ich von deinem Beitrag 🛍️ wirklich gerührt war. Der Satz "Ich habe mich in eine Falle gelegt und kann nicht mehr aufhören, zu kaempfen" ❤️ beschreibt genau meine Gefuehle. Ich habe mich in eine Situation gebracht, in der ich mich nicht mehr rausfinde, weil ich die ganze Zeit kämpfen muss.
Ich versuche, kleine Schritte zu machen, um meine Kaufsucht zu beheben. Beim Shopping oder auch beim Online-Shopping versuche ich, mir Zeit zu nehmen und nicht einfach alles in den Warenkorb zu legen. Ich frage mich selbst, ob ich das wirklich benoetige oder ob ich es nur aus Langeweile kaufe. Aber es ist nicht einfach, und ich habe oft das Gefuehl, dass ich in einer Falle sitze und nicht aus der herauskomme. Ich bin dankbar fuer deine Hilfe und deine Erfahrungen. Vielleicht kann ich deine Tipps fuer mich nutzen, um die Falle zu durchbrechen. Ich bin noch auf der Suche nach Antworten, aber ich bin nicht mehr allein, und das ist wichtig. Ich versuche, jeden Tag ein bisschen weiterzukommen, aber es ist nicht leicht. Ich bin gerade dabei, mich aus dieser Falle zu befreien, und ich bin nicht mehr allein.
Tobi ·
Ich habe mich in dieser Falle gefühlt, als ich noch versucht habe, meine Entzugssymptome zu verstecken. Aber als ich dann endlich Hilfe suchte, wurde mir klar, dass die Grenze nicht nur in der Substanz selbst lag, sondern auch in der Fähigkeit, mich selbst zu überlisten. Ich habe mich in eine Situation gebracht, in der ich mich nicht mehr aus der Falle herausfinde, weil ich mich dauerhaft im Kampf befinden muss. 💔