Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Kaufen zum Ersatz für das Nie‑gesehene Eltern‑Gefühl wird
Heute Morgen, nach ner durchwachten Nacht, hab ich wieder das alte Gefühl bekommen, dass ich mir irgendwas Neues kaufen muss, um die Leere zu füllen. Ich steh im Wohnzimmer, umgeben von Kisten, die ich eigentlich nie brauche – alte Klamotten, Gadgets, die ich nur einmal ausgepackt hab und dann im Schrank verstaubt. Meine Therapie sagt, das ist ein Muster, das bei Menschen mit suchterkrankten Eltern vorkommt. Mein Vater war jahrelang Alkoholiker, ich hab immer die Rolle des Erwachsenen übernommen, und jetzt, wo er trocken ist, bleibt diese innere Leere. Ich frage mich, ob ich das mit dem Horten nur verdränge, weil ich nie gelernt hab, loszulassen. Hat jemand ähnliches erlebt? Wie schafft ihr es, den Drang zu stoppen, ohne euch schuldig zu fühlen? tbh, ich brauch echt ein paar Tipps. 😊
