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Zumindest ein Jahr clean – doch was ist, wenn das Verlangen nach “Feeling” zurückkommt

Moin zusammen, ich bin’s, kopfkino. Seit fast 9 Monaten halte ich mich vom Alkohol fern, und die “Fuckboy‑Phase” ist jetzt bloß ein peinlicher Rückblick, den ich mir beim Zocken oder beim Kaffee‑ziehen reinziehe. Das war echt ein langer Weg, und ich hab mir das ganze “ich brauch das Gefühl, gebraucht zu werden” erst in der Mitte der Abstinenz richtig klar gemacht. Jetzt sitz ich am Donnerstagabend im Wohnzimmer, das Licht ist halb runter und ich hör leise ein bisschen Indie‑Pop im Hintergrund, und plötzlich schnürt mir die Erinnerung an das “High” im Kopf rein – nicht vom Schnaps, sondern von diesem krassen Adrenalin, wenn jemand dir plötzlich Aufmerksamkeit schenkt. Ich hab ja die Dating‑Pause gestartet und das “Ich‑bin‑der‑Coole‑Typ” ausgemistet, aber das Verlangen danach ist irgendwie noch da. Ich hab darüber nachgedacht, ob manche von euch das Gefühl haben, wenn das Verlangen nach “Feeling” stärker wird, das dann zu anderen Substanzen führen könnte – zum Beispiel Opioiden oder anderen Ersatz‑Drogen? Ich will jetzt nicht gleich in die alte “Scheiß‑ich‑einfach-nur‑gucken”-Mentalität verfallen, aber das „Was-wäre‑wenn“ spukt mich ein bisschen rum, gerade wenn ich abends allein auf der Couch liege und das Handy nur wegen ein paar zufälliger Push‑Benachrichtigungen checke. Hat jemand von euch so einen Moment gehabt, wo das Bedürfnis nach sozialer Bestätigung plötzlich in ein Verlangen nach einer Substanz umschlägt? Wie habt ihr das abgewehrt, ohne wieder in alte Muster zu rutschen? Danke für eure Rückmeldungen, ich bin gespannt, ob ich hier ein paar Anker in der Community finde. 🙏
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