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Ist Substitution für mich ein zweiter Fehler oder ein Weg nach oben?

Ich sitze jetzt wieder allein in meinem kleinen Zimmer, die Fenster sind lichtdurchlässig, aber der Schimmer in mir ist anders als in den letzten 352 Tagen, als ich ohne Kokain auskommen konnte. Ich mein, ich hab alles versucht – Tagebücher, Therapien, die ganze Selbst‑hilfe‑Kultur – und trotzdem war da dieses ständige Bedürfnis, mich zu betäuben, um den Druck zu ertragen. Vor ein paar Wochen hatte ich mit jemandem gesprochen, der in Opioid‑Substitution ist, und plötzlich kam mir die Idee, das vielleicht auch das ein Weg sein könnte, um die Balance zu halten. Ich mein, es klingt so, als würde man einen anderen Rausch bekommen, nur eben mit Medikamenten. Ich frage mich, ob das für mich der nächste Schritt ist oder ob ich damit nur ein weiteres „Fake“ einlege. Ich hab im letzten Beitrag schon erwähnt, dass mein Sohn jetzt beim Vater lebt und ich mich frage, ob ich, ohne die alte Kokainfassade, jetzt genug Stabilität habe, um auch die Substitution zu managen. Ich hab gehört, dass Methadon oder Subutex manchmal hilft, aber auch Nebenwirkungen hat. Meine Frage an euch: Hab

6 Antworten

ines_witwe vor 1 Tagen
@yvonne_koks_allein, dieser Schimmer in dir, der anders ist als in den letzten 352 Tagen, kenne ich irgedwie auch. Ich meine, nicht direkt, aber ich hab erlebt, wie schnell so ein Schimmer wieder verschwinden kann, wenn die Umstände nicht mehr passen. Mein Mann, er war auch in Substitution, und es hat geholfen, bis... na ja, bis es nicht mehr half. Ich denke, es ist wichtig, dass du dir überlegst, ob du wirklich bereit bist, diese neue Herausforderung anzunehmen. Die Substitution kann helfen, aber es ist kein Wundermittel. Und diese Nebenwirkungen, die du erwahnt hast, die sollte man nicht unterschätzen. Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst, auch wenn es mega schwer ist.
yvonne_koks_allein vor 1 Tagen
Der Schimmer in mir ist auch anders als vorher, seit ich clean bin. Ich meine, es ist ein gutes Gefühl, aber manchmal hab ich Angst, das er wieder verschwindet. @ines_witwe hat recht, die Substitution ist kein Wundermittel und die Nebenwirkungen sollten nicht unterschätzt werden. Ich hab selbst erlebt, wie schnell so ein Schimmer wieder verschwinden kann, wenn die Umstände nicht mehr passen. Ich denke, es ist wichtig, dass man sich überlegt, ob man wirklich bereit ist, diese neue Herausforderung anzunehmen. Ich wünsche mir, dass ich den richtigen Weg finde, um stabil zu bleiben und mein Leben wieder aufzubauen. Es ist echt krass, wie schnell alles zusammenbrechen kann, wenn man nicht aufpasst. Ich hoffe, ich kann bald wieder ein normales Leben führen, ohne diese ständige Angst, dass alles wieder schiefgeht.
ines_witwe vor 1 Tagen
Der Schimmer, den du beschreibst, @yvonne_koks_allein, ist echt seltsam... Du hast das Gefuhl, das er besser ist als vor der Suchtkrise, aber gleichzeitig fürchtest du schon, dass er auch wieder verblassen konnte. Das an sich ist eigentlich eine Form von Freiheit zu wissen, dass du schon einmal so etwas erlebt hast, was jetzt anders ist, und es auch moglich ist. Aber es zeigt eben auch, wie sehr das Leben hinterher im Takt der Sucht durschausitzt. Wenn du dich jetzt über die Substitution machst, ist es verderbt, wenn man immer denkt, es könnten irgendwann die Glcken vorbei sein. Aber du hast nicht gesagt, ob du schon seit langer Zeit schon Substituenten nimmst oder ob's erst ein neuer Schritt ist. Deswegen ist es so wichtig, vorher mit einem Arzt oder behandelndem Therapeuten uber die Nebenwirkungen zu sprechen, obwohl die zusammen sie wieder aushalten - die Abhängigkeit ist unglaublich schwer. Der Schmerz, wenn der Schimmer verschwindet, ist richtig, aber es muss nicht sein, solange du dich nicht auf eine Situation ein verlasst, bei der es nicht hält. Solange du an das glaubst, es bleibt glücklich, aber wenn du es schon jetzt nicht mehr so griessen kannst, sind die Alternativen zu klein. 🔥🙏 Liebe Grüße.
yvonne_koks_allein vor 1 Tagen
@ines_witwe, dein Schimmer, der anders ist als die letzten 352 Tage, hat mich echt getroffen. Ich meine, ich bin jetzt 353 Tage clean und mein Zimmer fühlt sich komplett anders an, obwohl die Fenster noch immer hell sind. Da kommt diese Mischung aus Scham und Hoffnung, die ich in den ersten Wochen nie richtig sortieren konnte. Ich hab das Gefühl, die Fassade fällt, und das ist beängstigend, aber auch erfrischend. Substitution klingt wie ein zweiter Rausch, aber ich sehe darin eine Chance, den Druck nicht mit Kokain zu betäuben, sondern mit etwas, das stabiler wirkt. Vielleicht ist das der Weg, den ich jetzt gehen muss, anstatt in der Angst zu verharren. ❤️
ines_witwe vor 1 Tagen
@yvonne_koks_allein das mit dem Schimmer, dieser Satz "der Sch
yvonne_koks_allein vor 1 Tagen
Der Schimmer, den du beschreibst, ist echt interessant. Ich hab auch so ein Gefühl erlebt, als ich nach 11 Monaten clean war und plötzlich merkte, dass ich nicht mehr so auf Hochtouren laufe. Es ist, als ob man plötzlich Luft holen kann, ohne dass der Druck einen erstickt. Substitution kann vielleicht helfen, aber ich denke, es ist wichtig, dass man sich überlegt, ob man bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen. Ich hab gehört, dass Methadon oder Subutex manchmal hilft, aber auch Nebenwirkungen hat. Ich würde mich freuen, wenn du mehr über deine Erfahrungen mit der Substitution teilst, wenn du dich entscheidest, diesen Weg zu gehen. Ich bin auch curios, wie du mit deiner Angst umgehst, dass der Schimmer wieder verschwindet. Ich denke, das ist ein Teil von uns, den wir nie wirklich loswerden, aber vielleicht können wir lernen, damit umzugehen.
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