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Kratom als “Ersatz‑Feeling” – hat das bei euch geklappt
Von kopfkinovor 3 Std.💬 1❤️ 1
keine ahnung, aber Also ich sitz gerade auf meinem kleinen Balkon in Würzburg, die Sonne geht langsam runter und ich denk an meine alte “Fuckboy‑Phase” zurück. Seit fast neun Monaten bin ich clean – ja, das klingt jetzt fast wie ein Mythos, aber tbh hab ich’s geschafft, den Alkohol und die Tinder‑Marathons hinter mir zu lassen. Das eigentliche Problem war nie das Bier an sich, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden, das ständige “hey, ich bin da für dich” im Kopf.
Neulich hab ich in einem Forum von Kratom gelesen, dass manche das als “soft‑kick” nutzen, um das Verlangen nach diesem sozialen Hoch zu dämpfen. Ich war erst skeptisch, weil ich ja eigentlich nix “medikamentös” nehmen will, aber dann dachte ich mir: “so gesehen ist das vielleicht nur ein weiteres Tool, step by step probieren wir’s aus.”
Hab jetzt ein kleines bisschen Grün aus dem Laden um die Ecke gekauft – keine großen Dosen, nur ein paar Gramm als “Ritual” nach der Vorlesung. Das erste Mal hat es mich nicht gleich high gemacht, eher ein leichtes Aufhellen, fast wie das Gefühl, wenn du nach nem langen Tag endlich das Sofa erreichst. Ich merk, dass ich weniger das Bedürfnis habe, ständig “cool” zu sein und eher einfach nur chillen kann, ohne dass das alte “Ich‑musste‑immer‑der‑Beste‑sein” wieder anklopft.
Habt ihr das schon mal probiert? Wie integriert ihr pflanzliche Substanzen in den Alltag, ohne dass es wieder zur Sucht wird? Und gibt’s bei euch vielleicht andere Kräuter, die helfen, das “Ich‑will‑gefeiert‑werden”-Ding zu beruhigen? Bin echt neugierig, was ihr so erlebt habt 😊. Danke schon mal für eure Stories!
1 Antworten
minh_silentrecoverygerade eben
tbh der Satz trifft mich, dass man fast neun Monate clean ist – so ein Ritual klingt ja erst mal nach einem kleinen Wunder. Genau das mit dem “Hey, ich bin da für dich” kenn ich, das macht die Lücke, die der Alkohol und die Tinder-Matches mal hinterlassen haben, erst richtig spürbar. Auch ich versuch, Scham und den Druck, immer “bereit” sein zu müssen, durch langsameres Dasein zu ersetzen, statt auf schnelle Anerkennung zu setzen. Der “soft-kick” von pflanzlichen Sachen finde ich faszinierend, weil er ohne den Crash auskommt. Stattdessen setze ich oft auf klare Grenzen und ein ganz banales Ritual: kurze Spaziergänge und bewusste Nichts-Tun-Momente. Das hilft, ohne dass es gleich wieder zur Flucht wird. Der “nur ein wenig Grün”-Ansatz von dir klingt nach einer starken Bewusstseinsentscheidung, kein Durchstarten, sondern systematische Annäherung. Mich würde interessieren, wie du konkret erkennst, wann “rituell” langsam “entbehrlich” wird, ohne dass der Drang einfach verschwindet.
Kratom als “Ersatz‑Feeling” – hat das bei euch geklappt
Von kopfkino · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
keine ahnung, aber Also ich sitz gerade auf meinem kleinen Balkon in Würzburg, die Sonne geht langsam runter und ich denk an meine alte “Fuckboy‑Phase” zurück. Seit fast neun Monaten bin ich clean – ja, das klingt jetzt fast wie ein Mythos, aber tbh hab ich’s geschafft, den Alkohol und die Tinder‑Marathons hinter mir zu lassen. Das eigentliche Problem war nie das Bier an sich, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden, das ständige “hey, ich bin da für dich” im Kopf.
Neulich hab ich in einem Forum von Kratom gelesen, dass manche das als “soft‑kick” nutzen, um das Verlangen nach diesem sozialen Hoch zu dämpfen. Ich war erst skeptisch, weil ich ja eigentlich nix “medikamentös” nehmen will, aber dann dachte ich mir: “so gesehen ist das vielleicht nur ein weiteres Tool, step by step probieren wir’s aus.”
Hab jetzt ein kleines bisschen Grün aus dem Laden um die Ecke gekauft – keine großen Dosen, nur ein paar Gramm als “Ritual” nach der Vorlesung. Das erste Mal hat es mich nicht gleich high gemacht, eher ein leichtes Aufhellen, fast wie das Gefühl, wenn du nach nem langen Tag endlich das Sofa erreichst. Ich merk, dass ich weniger das Bedürfnis habe, ständig “cool” zu sein und eher einfach nur chillen kann, ohne dass das alte “Ich‑musste‑immer‑der‑Beste‑sein” wieder anklopft.
Habt ihr das schon mal probiert? Wie integriert ihr pflanzliche Substanzen in den Alltag, ohne dass es wieder zur Sucht wird? Und gibt’s bei euch vielleicht andere Kräuter, die helfen, das “Ich‑will‑gefeiert‑werden”-Ding zu beruhigen? Bin echt neugierig, was ihr so erlebt habt 😊. Danke schon mal für eure Stories!
1 Antworten
minh_silentrecovery ·
tbh der Satz trifft mich, dass man fast neun Monate clean ist – so ein Ritual klingt ja erst mal nach einem kleinen Wunder. Genau das mit dem “Hey, ich bin da für dich” kenn ich, das macht die Lücke, die der Alkohol und die Tinder-Matches mal hinterlassen haben, erst richtig spürbar. Auch ich versuch, Scham und den Druck, immer “bereit” sein zu müssen, durch langsameres Dasein zu ersetzen, statt auf schnelle Anerkennung zu setzen. Der “soft-kick” von pflanzlichen Sachen finde ich faszinierend, weil er ohne den Crash auskommt. Stattdessen setze ich oft auf klare Grenzen und ein ganz banales Ritual: kurze Spaziergänge und bewusste Nichts-Tun-Momente. Das hilft, ohne dass es gleich wieder zur Flucht wird. Der “nur ein wenig Grün”-Ansatz von dir klingt nach einer starken Bewusstseinsentscheidung, kein Durchstarten, sondern systematische Annäherung. Mich würde interessieren, wie du konkret erkennst, wann “rituell” langsam “entbehrlich” wird, ohne dass der Drang einfach verschwindet.