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Wann schützt mir ein Rausch nicht mehr den Job, sondern meinen Kopf
Gestern war das letzte große Projekt im Büro komplett aus dem Rutsch, weil ich vor dem Meeting ein bisschen 2C‑B im Rücken hatte – nur ein kleiner Kick, so dachte ich. Ich hatte immer gedacht, das Drogen‑Kick‑Up ist die einzige Wall‑Street‑Crew‑Methode, um das Angst‑Druck‑Level zu senken, ohne die ganze Runde zu ruinieren. Hab mich dabei gefragt: Hat mich das wirklich geholfen, oder hab ich einfach nur den Rausch gedacht?
Ich hab das 2C‑B kurz nach dem ersten Kaffee genommen, weil ich mich voller Energie fühlte. Der Geschmack war süß, ein bisschen nach Tropen, aber gleichzeitig war da ein ständiges Gefühl von „etwas muss ich schaffen“. Die Halluzinationen, die ich nach dem Kick erfährt, waren nicht unbedingt schön – eher wie ein Kaleidoskop aus satten Farben und einer rissigen Struktur. Ich habe dann im Meeting die Zahlen nicht mehr richtig gesehen, aber ich konnte mich irgendwie darauf konzentrieren, das ich „der Boss“ bin.
Nach dem Meeting bin ich ins Büro zurückgegangen, um die Slides noch einmal zu überarbeiten, und mein Chef hat mich nach dem „Revolutionskalender“ gefragt. Ich hab den gesamten Kalender in den Schrank gestopft, weil ich das Gefühl hatte, mein Gehirn war jetzt gemein. Und jetzt steht noch dran: würde ich das in der Zukunft wieder tun?
Also frage ich euch, die den Phenethylamine also kennen: Wann ist es nicht mehr ein „Boost“, sondern nur ein Rausch, der uns generell die Möglichkeit nimmt, klar zu denken? Haben ihr ähnliche Erfahrungen? Und wenn ja, wie geht ihr damit um, dass der Kick die Arbeit kriegt, aber nicht die Gesundheit?
Danke für eure Meinungen. ❤️
