Öffentlich lesbarer Thread
„Ist die 2C‑B‑Sucht doch ein bisschen wie mein altes Zocken?“
Also, ich hab in den letzten 8 Tagen nicht nur das Zocken hinter mir gelassen, sondern auch ein bisschen mit 2C‑B experimentiert. Der Trick war, die Substanz als „pause“ von der alten Gaming‑Falle zu nutzen – nur, um den Kopf frei zu bekommen, bevor ich wieder in die Spielwelt absteige.
Am Abend, ungefähr 22:30, hab ich dosiert 0,2 g 2C‑B geschnupft (kann nix sagen, ob das Richtige ist, aber das war mein Druck), und dann passte sich das Timing – ich hab sofort das Gefühl, die Welt würde langsamer laufen. Da kam die Frage: Ist das nicht irgendwie dieselbe Mechanik wie bei meinen oldschool‑PC‑Zocker‑Sessions, wo man die Welt „verlangsamt“, wenn man verliert?
Ich hab mich gefragt, ob die Halluzinationen und die euphorische Sensibilität, die 2C‑B liefert, mich einfach nur in die gleiche süchtige Spirale zurückführen. Manchmal sitze ich im Bett, Kopfhörer an, und laufe meinen Kopf durch die Pfütze aus „normalem“ Alltag, und plötzlich kommt das zischende Rauschen vom Filter, das aus der 2C‑B kommt. Da ist das Gefühl, ich habe die Kontrolle verloren, wie beim Wetten‑Wicket.
Ist das ein legitimer Weg, um die Abhängigkeit zu umgehen, oder beschleunigt das nur den Spagat zwischen „clean“ und „Verrückt“? Ich hab das Gefühl, mein Gehirn sucht immer noch nach dem selben Kick, nur in anderer Verpackung.
Vielleicht hilft mir jemand, die vom Chemikalien‑Side‑Channel schon mehr Erfahrung hat, oder jemand, der den Moment kennt, wenn die „alte“ Sucht nach einem neuen „coolen“ Ding sucht. Ich würd' gern hören, ob ihr ähnliche Gedanken habt, wenn ihr durch die „Bohnen“ flitzt. 🙏
