Öffentlich lesbarer Thread
Warum ich nach 11 Monaten clean plötzlich wieder nach 2C‑B greife… 😔...
Hey Leute, also ich hab heute Morgen am Frühstückstisch ein bisschen nachgedacht, während ich meinen Kaffee schlürfte. Ich weiß, das das gerade ein bisschen widersprüchlich klingt, weil ich seit 11 Monaten nett clean bin. Aber neulich, während ich durch alte Fotos blätterte, die ich in meiner Tübinger Wohnung versteckt hatte, kam ich an ein Bild von uns – uns, die wir uns nach einer langen Nacht bei 2C‑B gefühlt hatten, als alles noch so klar und leicht geschmeckt hätte.
Ich frage mich, ob das der Grund ist, dass ich jetzt wieder nach kleinen "Auszeiten" suche, wie das 2C‑B, das früher so ein Ventil war. Ich hab das Gefühl, dass die Substitution und die Arbeit an meinem Bindungstrauma mir die Stabilität gegeben haben, aber gleichzeitig fehlt mir noch dieses "Abschalten", das ich immer mit der Droge gemacht hab. Ich hab nie wirklich eine klare Grenze gezogen, wo der Rausch und die Realität anfangen, sich zu trennen.
Sagt ihr, war das 2C‑B wirklich nur ein Rausch oder war das eine Art kurzer Bankrott meiner inneren Unruhe? Naja, ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich mit einem Trip drogen will, ich will nur verstehen, was genau dort war, die kleine Flucht. Und dann frage ich mich: Wie kann ich nicht mehr auf die Droge zurückgreifen und trotzdem diese „Auszeit“ haben?
Vielleicht kann jemand von euch einen Rat geben, wie ich das aufbauen kann, ohne den Schein der Substitution zu brechen? Ich bin wirklich dankbar, dass ihr mir zuhört. Danke! ❤️
