@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Beitrag

Schwierig, wenn man alles auf einmal hat 😔 Hey, ich bin neu hier und irgendwie weiß ich gar nciht, wo ich anfangen soll. Bin elifsmileagain, 19 und Azubi zur Pflegehelferin in Stuttgart. Seit 3 Monaten bin ich jetzt clean von Alk und Cannabis, aber das Binge-Eating... das ist echt noch ein krasses Ding. Manchmal hab ich das Gefühl, ich kämpfe gegen zwei Monster gleichzeitig. Einerseits die Sucht, die mir immer wieder ins Ohr flüstert, dass ein kleiner Rückfall ja nicht schlimm ist. Und dann halt diese fiese Essstörung, die mich total im Griff hat. Ich komm aus einer türkischen Familie und zu Hause ist das Thema Sucht und auch so meine psychischen Probleme echt ein Tabu. Die verstehen das halt einfach nicht. Sie denken, ich mach das absichtlich oder dass ich einfach nur stark sein muss. Aber ich fühl mich so oft so klein und allein. 💔 Habt ihr das auch, dass sich das so anfühlt, als ob die Psyche und die Sucht total ineinandergreifen und man nicht weiß, wo man zuerst anpacken soll? Manchmal hab ich echt keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll. Aber ich will es schaffen. Wirklich. Ich will wieder lächeln. ❤️ Ich hoffe, hier ist jemand, der mich versteht. 🙏

2 Antworten

Laura 17.04.2026
Ich fühl mich total mit dir eins. Das, was du beschreibst, ist genau das, was ich die letzten 4 Jahre erlebt hab. Mein Partner war süchtig und ich bin erst durch die Trennung auf das gewaltige Maß meiner Manipulation und Selbsttäuschung aufmerksam geworden. Ich fühl mich so klein und allein, wie du. Manchmal denk ich, ich bin einfach nicht stark genug. Aber was ich auch erlebt hab, ist, dass es hilft, über das alles nachzudenken und sich zu ermutigen, dass man nicht allein ist. Ich hab da mal ein Buch gelesen, aber ich weiß nicht mehr genau, welches, aber da war drin, dass man die Sucht nicht allein besiegen kann, dass man sich Hilfe holen muss. Aber die Hilfe muss nicht immer ein Arzt oder eine Therapie sein, sondern oft auch nur ein Gespräch mit jemandem, der versteht, was man durchmacht.
tanja09 17.04.2026
Wie ich neulich in meinem kleinen Update geschrieben hab – die Nächte sind gerade bei mir wieder echt hart, kaum ein Auge zu und das ganze Z‑Drug‑Gedöns macht mich fertig, wenn es nachlässt. @elifsmileagain das mit den zwei Monstern klingt total vertraut, bei mir war das früher immer der Alkohol und die Stimmungsschwankungen, jetzt ist’s eher das Essen, wenn ich mich nicht genug beschäftigt fühle. Ich hab gemerkt, dass das Arbeiten im Garten und das tägliche Rhythmus‑Ritual – immer zur selben Zeit aufstehen, kurz draußen in die Sonne, dann die Beete checken – mir irgendwie Halt gibt. Udn ja, die Medikation hilft mir, die bipolaren Takte etwas zu glätten, aber das echte „Durchatmen“ kommt erst, wenn ich die Hände in Erde habe. Vielleicht könnt ihr das mit kleinen Routinen probieren? Ein fester Frühstücks‑Spot, ein kurzer Spaziergang nach dem Essen – das kann das Verlangen nach „Binge“ ein bisschen dämpfen. Und wenn’s zu viel wird, einfach hier reinschreiben, wir hören zu. ❤️
🆘 Hilfe