Öffentlich lesbarer Thread
Kann jemand mir helfen? Mein Mann war substituiert, aber…
Ich sitze hier und frage mich, ob ich überhaupt noch leben kann, wenn alles um mich zerfallt. Letztes Jahr hat mein Mann einfach verschwunden – die Fentanyl‑Dosis kam zu spat. Naloxon war da, aber er war zu spat. Ich hab nichts tun können, habe mich in eine tiefe Depression gestürzt, und das Gewicht des Verlustes… hat mich so erdrückt, dass ich kaum atmen kann.
Ich hab das Gefühl, dass die Welt plötzlich leer wurde. Ich muss jeden Tag an die beiden Kinder denken – besonders an meinen Sohn, der jetzt viel mehr kiffet, als er sollte. Er sieht mein Schicksal, und ich weiß, dass das Muster wieder von vorne beginnen konnte. Wie kann ich ihm zeigen, dass es anders geht? Ich habe Angst, dass er den gleichen Weg wahlt, den wir alle uns nicht erlauben wollen.
Manchmal, wenn ich alleine bin, frage ich mich, ob ich Schuld an allem bin. Ich hab die Substitution abgebrochen, dann der Job verloren, dann das Ganze. Ich hab keine Ahnung, wie ich mit diesen Gedanken umgehen soll.
Ich hab in meinem letzten Post geschrieben: "Kann jemand mir sagen, was ich jetzt tun soll?" und habe das Gefühl, dass niemand wirklich versteht, wie es ist, mitten in einem Ozean aus Trauer zu schwimmen. Ich brauche jemanden, der mir sagt, wie ich das Ruder wieder in die Hand nehmen kann. Gibt es jemanden, der das gleiche durchgemacht hat und mir Tipps geben kann, wie man den Schmerz nicht als Last, sondern als Lernmöglichkeit sieht? Ich will nicht, dass mein Sohn denselben Weg geht. Bitte helft mir. ❤️
