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Warum fühle ich mich nach jedem Tag so leer, obwohl ich alles versucht hab?

Ich sitz hier an einem verregneten Sonntagabend und meine Gedanken rasen wieder wie früher – nur dass jetzt alles stiller ist, weil er nicht mehr da ist. Mein Mann, der seit Jahren mit Opioiden kämpfte, hat letztes Jahr die letzte Dosis Fentanyl genommen und ich war zu spät mit dem Naloxon. Das Bild vom leeren Bett, das ich jeden Morgen sehe, hat sich in mein Herz gebrannt. Wie ich letzte Woche schon geschrieben hab, hab ich mich total verloren, seit er weg ist. Ich dachte, wenn er substituiert war, wäre er sicher. Aber die Lebenslage hat sich gekippt, der Job ging weg. und die Hoffnung schwand. und dann… das war’s. Ich frage mich, ob ich das irgendwie besser hatte machen können. Jetzt haben meine beiden Kinder ihre eigenen Kämpfe. Mein jüngster Sohn raucht standig Gras, und ich sehe die gleichen Muster, die ich bei meinem Mann sah – das Verstecken, das Lügen, das ständige Auf und Ab. Ich will nicht, dass das wieder passiert. Aber ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll, ohne ihn zu erdrücken. Habt ihr ahnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um, wenn das eigene Kind in die Sucht gerat, während man selbst gerade erst den Schmerz des Verlustes verarbeitet? Ich fuhle mich so hilflos und manchmal frage ich mich, ob ich uberhaupt noch was zu geben hab. Bitte teilt eure Gedanken, vielleicht finde ich ja einen Funken Hoffnung. 🙏 Danke für eure Zeit. 😔
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