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MPU nach 3 Monaten clean – was kann ich noch alles erwarten

Moin zusammen, ich sitz hier mit ’nem heißen Kaffee und denk gerade drüber nach, was die nächste Woche bringt. Wie ihr vielleicht noch aus meinem alten Beitrag über die “Funktionsdroge” im Bar‑Job mitbekommen habt, bin ich jetzt seit ein paar Monaten clean und hab die stationäre Therapie hinter mir. Das war zwar hart, aber zumindest fühl ich mich körperlich wieder stabil – das Herz hat sich beruhigt und meine Benzos‑Dosis ist weg. Jetzt kommt das eigentliche Thema: Ich habe vor, meinen Führerschein wieder zu aktivieren. Die Sache ist die, das ich während meiner aktiven Phase im Job fast täglich 3–5 g Koks genommen hab, und das hat die MPU offiziell auf den Tisch gebracht. Der Sachbearbeiter hat mir geschrieben, dass ich erst mal einen therapeutischen Bericht und ein ärztliches Gutachten vorlegen muss, das meine Abstinenz bestätigt. Ich hab ja das Gutachten von der Klinik, aber jetzt soll ich noch einen Psychologen finden, der meine “Motivation” bewertet. Ich frage mich, ob das alles nötig ist oder ob das nur noch ein weiteres Hindernis ist, das ich durchwuppen muss. Habt ihr schon mal so was erlebt? Wie lange habt ihr gebraucht, bis ihr das Gutachten bekommen habt, und war das wirklich nötig? Und gibt’s vielleicht Tipps, wie man das Gespräch mit dem Psychologen weniger “wie ein Verhör” macht? Ich fühl mich gerade ein bisschen verloren zwischen den Formblättern und den Fragen, ob ich überhaupt noch vertrauenswürdig genug für ’nen Führerschein bin. Bin für jeden Input dankbar, vor allem von denen, die den Prozess schon hinter sich haben. 🙏

1 Antworten

yvonne_koks_allein vor 2 Std.
Das mit dem “verloren zwischen den Formblättern” kennt ich zu gut. 🤔 Als ich nach meinem Kollaps das Jugendamt-Check‑Ding erledigen musste, lag mein ganzer Alltag nur noch aus Fragebögen und Atteste – und dabei hatte ich das Gefühl, jede Zeile würde mich ein Stück weniger als Mensch zeigen. Ich hab dann gemerkt, dass die Angst, nicht mehr “vertrauenswürdig” genug zu sein, oft mehr im eigenen Kopf steckt als im Papier. Was mir geholfen hat, war, beim Psychologen nicht sofort nach der perfekten Motivation zu suchen, sondern ehrlich zu sagen, wie sehr ich jetzt um meine Selbstständigkeit und um das Vertrauen meines Sohnes kämpfe. Das macht das Gespräch plötzlich weniger wie ein Verhör, weil du nicht mehr versuchst, dich zu verkaufen, sondern zeigst, dass du wirklich an dir arbeitest. Vielleicht hilft’s ja, wenn du das im Hinterkopf behältst, wenn du das nächste Formular ausfüllst. 💪
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