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Wie soll ich mich schützen, wenn Papa wieder ausrastet

Ich sitz gerade in meinem Zimmer, es ist Mittag, die Sonne brennt durch das Fenster und ich hör das Klirren von Papas Flaschen im Flur. Gestern war wieder so ein Absturz – er hat die ganze Flasche leer getrunken, laut geschrien und dann einfach in die Küche geknallt, als wär das alles normal. Ich war wieder total überfordert und hab mich einfach in mein Zimmer verkriecht, die Tür hinter mir zugeknallt und versucht, nicht zu weinen. Ich weiß, dass ich das schon so oft gemacht hab, aber jedes Mal fühlt es sich an, als würd ich gleich zerbrechen. Wie ich neulich in meinem Post über „Wann hab ich das Gefühl, nur noch ein Schatten bin“ geschrieben hab, fühl ich mich manchmal total leer, weil meine Mutter immer die Fassade hält und niemand in der Schule irgendwas mitkriegt. Ich will nicht, dass die Leute denken, ich wäre schwach oder würde übertreiben, aber gleichzeitig ist das hier meine Realität. Ich frage mich, ob das normal ist, dass ich mich so schuldig fühle, wenn ich einfach weglaufe, weil ich nicht mehr kann. Und dann kommt das Gefühl, dass ich selber irgendwann auch so enden könnte, wenn ich das nie aufarbeite. Habt ihr Tipps, wie ich meine Grenzen setzen kann, ohne mich völlig zu verlieren? Ich will nicht mehr das ständige „Ich mach das für meine Familie“ spielen, aber ich weiß auch nicht, wie ich aus diesem Kreislauf rauskommen soll. 😔 ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
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