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Wenn der Kühlraum nach Schnaps riecht – was tun?
Von Neustarter85vor 1 Tagen💬 1❤️ 7
Heute war wieder so ein typischer Montag in der Kantine, und ich steh' dort zwischen dampfender Suppe und dem Pieksen der Kühltruhe, die mir fast die Finger ausfrisst. Auf einmal kommt der neue Koch vorbei, hat 'ne Flasche Rum im Ärmel versteckt und meint: „Ein kurzer Schluck nach Feierabend, sonst geht der Stress nicht weg.“ Ich hab sofort das alte Kribbeln im Nacken gespürt, das nach zehn Jahren Bar- und Kocain-Action immer noch so leise summt. Ich hab dann nur so gelacht und gesagt: „Nee, danke, ich trink lieber den Kaffee, der ist wenigstens legal.“ Aber im Hinterkopf war da die Stimme vom letzten Rückfall: „Nur ein bisschen, das macht ja keinen Unterschied.“
Ich hab mir dann kurz die Hände gewaschen, ein bisschen tief durchgeatmet und mir klar gemacht, das ich jetzt seit 7 Monate, also 230 Tage clean bin und das nicht einfach so wegwerfen will. Trotzdem war das ein echter Trigger, weil der Geruch von Alkohol in der Küche immer noch ein bisschen wie ein Sirenenton wirkt. Hab ich mich jetzt zu sehr abgelenkt, weil ich zu viel Humor reinstecke? Und wie geht ihr mit so spontanen Angeboten um, wenn ihr gerade im Arbeitsstress seit und plötzlich jemand die Flasche zückt? Habt ihr vielleicht eine feste Antwort, die ihr drauflegt, ohne dass's peinlich wird? Bin gespannt auf eure Tipps, danke! 😊
1 Antworten
sammyfightsbackvor 1 Tagen
Uff, diese Situation in der Kantine... kenn ich irgendwie. Dieser Geruch von Alk, ey. Und die Frage mit dem Humor, ob man sich damit nicht selbst einredet, das alles ok ist. Ich mach das auch oft, so mit schwarzen Witzen über den Entzug, halt um die Stimmung kurz hochzuhalten. Aber tbh, manchmal merk ich schon, dass ich echt kämpfe und das Lachen nur Fassade ist. Mit spontanen Angeboten? Gute Frage. Ich glaub, ich muss da auch noch dran feilen.
Wenn der Kühlraum nach Schnaps riecht – was tun?
Von Neustarter85 · · 1 Antworten · 7 Reaktionen
Heute war wieder so ein typischer Montag in der Kantine, und ich steh' dort zwischen dampfender Suppe und dem Pieksen der Kühltruhe, die mir fast die Finger ausfrisst. Auf einmal kommt der neue Koch vorbei, hat 'ne Flasche Rum im Ärmel versteckt und meint: „Ein kurzer Schluck nach Feierabend, sonst geht der Stress nicht weg.“ Ich hab sofort das alte Kribbeln im Nacken gespürt, das nach zehn Jahren Bar- und Kocain-Action immer noch so leise summt. Ich hab dann nur so gelacht und gesagt: „Nee, danke, ich trink lieber den Kaffee, der ist wenigstens legal.“ Aber im Hinterkopf war da die Stimme vom letzten Rückfall: „Nur ein bisschen, das macht ja keinen Unterschied.“
Ich hab mir dann kurz die Hände gewaschen, ein bisschen tief durchgeatmet und mir klar gemacht, das ich jetzt seit 7 Monate, also 230 Tage clean bin und das nicht einfach so wegwerfen will. Trotzdem war das ein echter Trigger, weil der Geruch von Alkohol in der Küche immer noch ein bisschen wie ein Sirenenton wirkt. Hab ich mich jetzt zu sehr abgelenkt, weil ich zu viel Humor reinstecke? Und wie geht ihr mit so spontanen Angeboten um, wenn ihr gerade im Arbeitsstress seit und plötzlich jemand die Flasche zückt? Habt ihr vielleicht eine feste Antwort, die ihr drauflegt, ohne dass's peinlich wird? Bin gespannt auf eure Tipps, danke! 😊
1 Antworten
sammyfightsback ·
Uff, diese Situation in der Kantine... kenn ich irgendwie. Dieser Geruch von Alk, ey. Und die Frage mit dem Humor, ob man sich damit nicht selbst einredet, das alles ok ist. Ich mach das auch oft, so mit schwarzen Witzen über den Entzug, halt um die Stimmung kurz hochzuhalten. Aber tbh, manchmal merk ich schon, dass ich echt kämpfe und das Lachen nur Fassade ist. Mit spontanen Angeboten? Gute Frage. Ich glaub, ich muss da auch noch dran feilen.