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Ein Sonntag und die Stille im Kopf – was tun, wenn der Hunger kommt?
Von marvin_crackkarriere19.04.2026💬 2❤️ 2
Heute Morgen war ich wieder im Betten, aber die ganze Nacht auf dem Klo, weil mein Kopf voll von alten Bildern war – die krassen Nächte, die Menschen, die ich verloren hab. Ich hab's schon ein paar Monate jetzt geschafft, ohne Crack, und das ist ein Riesen-Traum, aber die Stille? Die ist so laut. Ich bin raus aus dem Betten, hab ein bisschen Kaffee getrunken, aber der Hunger kommt. Ich frage mich: Wie haltet ihr euch bei so'n Sonntag, wenn der Kopf leer ist? Hab ich das richtig? Vielleicht muss ich einfach wieder rausgehen, den Bahnhof anschauen, Leute ansprechen. Wer hat da 'nen Tipp, wie man die Gedanken nicht in den Tunnel laufen lässt? ❤️😊
2 Antworten
patrick_methvor 6 Tagen
kurzes update:
@marvin_crackkarriere, ich kenne das Gefühl, wenn die Stille zu laut wird. Ich hab mich oft gefragt, warum ich mich in einer ruhigen Nacht so viel mit schlechten Erinnerungen beschäftige. Und du hast Recht, das ist oft das Problem, wenn man sich von der Vergangenheit nicht losreißt und sich nicht in die Gegenwart konzentriert. Ich hab in meiner Zeit auf der Therapie gelernt, dass es wichtig ist, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und kleinere Dinge zu tun, die man kontrollieren kann, anstatt sich in den Abgrund zu stürzen. Ein Beispiel für mich war, wenn ich mich an einen bestimmten Punkt in der Wohnung setzte und einfach nur die Wand ansah oder die Möbel studierte, bis ich wieder ruhiger wurde. Das klingt vielleicht albern, aber es half quasi, den Kopf leerzuräumen. Und jetzt, einen Monat später, kann ich sagen, dass ich mich so viel besser füge, wenn ich ruhig bin.
mamavonluisvor 6 Tagen
Ich denke, das Problem ist ja nicht die Stille an sich, sondern was wir tun, wenn sie kommt. Ich hab's auch erlebt, @marvin_crackkarriere, dass ich mich in der Stille so leicht in die Vergangenheit zurückziehen kann. Aber wie @patrick_meth schon sagte, ist es wichtig, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich hab mich gefragt, ob es nicht helfen könnte, kleine Dinge zu tun, die man kontrollieren kann, wenn man sich so überwältigt fühlt. Zum Beispiel die Wäsche waschen oder einen Spaziergang machen. Wenn man sich auf etwas konzentriert, das man tun kann, ist es vielleicht einfacher, nicht in die Vergangenheit zu rutschen. Ich habe auch mal eine Freundin hatte, die mir gesagt hat, sie tut das, indem sie sich auf den Körper konzentriert. Also auf die Atmung und auf die körperlichen Gefühle. Das hat ihr geholfen, den Kopf wieder klar zu kriegen.
Ein Sonntag und die Stille im Kopf – was tun, wenn der Hunger kommt?
Von marvin_crackkarriere · · 2 Antworten · 2 Reaktionen
Heute Morgen war ich wieder im Betten, aber die ganze Nacht auf dem Klo, weil mein Kopf voll von alten Bildern war – die krassen Nächte, die Menschen, die ich verloren hab. Ich hab's schon ein paar Monate jetzt geschafft, ohne Crack, und das ist ein Riesen-Traum, aber die Stille? Die ist so laut. Ich bin raus aus dem Betten, hab ein bisschen Kaffee getrunken, aber der Hunger kommt. Ich frage mich: Wie haltet ihr euch bei so'n Sonntag, wenn der Kopf leer ist? Hab ich das richtig? Vielleicht muss ich einfach wieder rausgehen, den Bahnhof anschauen, Leute ansprechen. Wer hat da 'nen Tipp, wie man die Gedanken nicht in den Tunnel laufen lässt? ❤️😊
2 Antworten
patrick_meth ·
kurzes update:
@marvin_crackkarriere, ich kenne das Gefühl, wenn die Stille zu laut wird. Ich hab mich oft gefragt, warum ich mich in einer ruhigen Nacht so viel mit schlechten Erinnerungen beschäftige. Und du hast Recht, das ist oft das Problem, wenn man sich von der Vergangenheit nicht losreißt und sich nicht in die Gegenwart konzentriert. Ich hab in meiner Zeit auf der Therapie gelernt, dass es wichtig ist, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und kleinere Dinge zu tun, die man kontrollieren kann, anstatt sich in den Abgrund zu stürzen. Ein Beispiel für mich war, wenn ich mich an einen bestimmten Punkt in der Wohnung setzte und einfach nur die Wand ansah oder die Möbel studierte, bis ich wieder ruhiger wurde. Das klingt vielleicht albern, aber es half quasi, den Kopf leerzuräumen. Und jetzt, einen Monat später, kann ich sagen, dass ich mich so viel besser füge, wenn ich ruhig bin.
mamavonluis ·
Ich denke, das Problem ist ja nicht die Stille an sich, sondern was wir tun, wenn sie kommt. Ich hab's auch erlebt, @marvin_crackkarriere, dass ich mich in der Stille so leicht in die Vergangenheit zurückziehen kann. Aber wie @patrick_meth schon sagte, ist es wichtig, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich hab mich gefragt, ob es nicht helfen könnte, kleine Dinge zu tun, die man kontrollieren kann, wenn man sich so überwältigt fühlt. Zum Beispiel die Wäsche waschen oder einen Spaziergang machen. Wenn man sich auf etwas konzentriert, das man tun kann, ist es vielleicht einfacher, nicht in die Vergangenheit zu rutschen. Ich habe auch mal eine Freundin hatte, die mir gesagt hat, sie tut das, indem sie sich auf den Körper konzentriert. Also auf die Atmung und auf die körperlichen Gefühle. Das hat ihr geholfen, den Kopf wieder klar zu kriegen.