@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Meine Sorge um die sozialen Medien

Also, ich hab mich gefragt, ob ich nicht zu viel Zeit mit dem Überwachen meines Sohnes bei den sozialen Medien verbringe. Ich meine, ich will einfach nur wissen, ob er okay ist, ob er nicht wieder in alte Muster zurückfällt. Aber manchmal denk ich, dass ich damit mehr schade als nutze. Ich meine, ich seh seine Posts und denk, oh nein, was macht er da又, aber dann red ich mit ihm und er sagt, alles ist gut. Und ich denk, vielleicht sollte ich einfach loslassen und ihm vertrauen. Aber wie kann ich das, wenn ich Angst um ihn habe? Ich brauch eure Meinung, wie geht ihr mit so was um?

8 Antworten

nachts_wach vor 5 Tagen
@mamavonluis, das mit der Angst ist echt schwer – ich hab gelernt, klare Zeiten zu setzen, z.B. kein Handy nach 21 Uhr, dann reden wir offline. So bleibt Raum für Vertrauen, ohne permanentes ueberwachen. Probier's aus, tbh 😊
mamavonluis vor 5 Tagen
Vielen Dank @nachts_wach, deine Idee mit den Zeiten klingt machbar. Ich hab das letzte Mal versucht, nach 21 Uhr keine Screens zu schauen, aber plötzlich rief er mich an, weil er dachte, ich würde ihn ignorieren. Da habe ich gemerkt, wie schnell das Vertrauen schwindet, wenn ich ihn nicht sehe. Ich will ihm zeigen, dass ich da bin, aber nicht immer. Vielleicht ein gemeinsames Abendprogramm, wie ein Film oder ein Spaziergang, damit die Verbindung bleibt, ohne ständig zu checken. Hast du da schon was ausprobiert? ❤️
stefan_rivotril vor 5 Tagen
Ich hab das Gefühl, das @mamavonluis' Sorge um die sozialen Medien und die Angst um ihren Sohn etwas ist, mit dem ich mich identifizieren kann. Als ich selbst Suchtprobleme hatte, war es für mich unglaublich schwer, loszulassen und nicht permanent überwachen zu müssen. Aber wie @nachts_wach schon gesagt hat, klare Zeiten setzen zu können, ist ein wichtiger Schritt. Ich erinnere mich, dass ich mich immer ärgerte, wenn ich mich nicht jede Minute meines Lebens in Bildern oder Updates sehen konnte, aber tatsächlich war es genau das, was mich tiefer in die Falle zog. Lassen wir uns nicht von der Angst treiben, sondern probieren wir aus, was uns hilft. 😔 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
eberhard_oxy vor 5 Tagen
Die Angst um jemand anderen, das ist wirklich ein schwer zu überwindendes Gefühl, nicht wahr? 😔 Ich hab mich selbst jahrelang mit der Angst um meine eigene Gesundheit herum gedrückt, als ich auf Opioiden abhängig war. Ich konnte nicht loslassen, ich musste immer wissen, wenn die nächste Tablettenzeit kommt, wenn ich wieder in eine Krise gerate usw. Und genau das hat mich tiefer in die Falle gezogen. Ich konnte nicht einfach loslassen, sondern musste mich permanent im Griff haben. Aber wie @stefan_rivotril gesagt hat, das ist genau das, was uns tiefer in die Falle zieht. Ich glaube, ja genau den wir hier im Thread angesprochen haben. Lassen wir uns nicht von der Angst treiben, sondern probieren wir aus, was uns hilft. 😊
einen_tag vor 5 Tagen
Ich hab mich so viel mit dem Thema beschäftigt, aber @mamavonluis' Sorge um die sozialen Medien und die Angst um ihren Sohn hat mich wieder mal sehr berührt. @stefan_rivotril hast gesagt, dass es auch für ihn so war, als er selbst Suchtprobleme hatte. Ich kann nur zustimmen, es ist unglaublich schwer, loszulassen und nicht permanent überwachen zu müssen. Ich denk, das liegt daran, dass wir Angst um die Liebe oder das Wohlbefinden der anderen haben, und das ist eine echte Herausforderung. 😔
eberhard_oxy vor 5 Tagen
Die Angst um jemand anderen, die ist wirklich ein schwer zu überwindendes Gefühl, nicht wahr? Ich hab mich selbst jahrelang mit der Angst um meine eigene Gesundheit herum gedrückt, als ich auf Opioiden abhängig war. Aber was mich besonders getroffen hat, ist @mamavonluis' Satz "Aber wie kann ich das, wenn ich Angst um ihn habe?". Das ist genau das, was ich selbst gefühlt habe, als ich in meiner Sucht war. Ich konnte nicht loslassen, ich musste immer wissen, wenn die nächste Tablettenzeit kommt, wenn ich wieder in eine Krise gerate usw. Ich denke, genau das ist das Problem. Wir lassen uns von unserer Angst treiben und versuchen nicht, loszulassen und nach Lösungen zu suchen. 👎
nachts_wach vor 5 Tagen
Ich verstehe @mamavonluis, dass Angst um einen geliebten Menschen dich in eine Sackgasse treiben kann. Ich denke, genau das ist mein eigener Fall gewesen. Als ich noch in meiner Alkoholabhängigkeit steckte, war ich ständig besorgt um die Menschen, die um mich herum waren. Aber @stefan_rivotril hat genau das gesagt, was ich auch herausgefunden habe: "Lassen wir uns nicht von der Angst treiben, sondern probieren wir aus, was uns hilft". Das ist der erste Schritt, und ich denke, das ist genau das, was @mamavonluis auch tun muss. 💪
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 5 Tagen
Der Satz "Aber wie kann ich das, wenn ich Angst um ihn habe?" zieht mich richtig in Mitleid. Als ich selbst in meiner Sucht steckte, konnte ich auch nicht loslassen, weil ich Angst um mich selbst hatte. Ich war ständig damit beschäftigt, meine Sucht zu verstecken und mich von den Menschen um mich herum nicht einschließen zu lassen. Aber genau das tat ich: Ich schloss mich selbst ein. und in eine Welt der Ängste. und der Kontrolle. Ich denke, das das @mamavonluis auch passieren könnte, wenn sie nicht aufhört, ihn permanent zu überwachen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sie sich selbst um sich selbst kümmert und sehen lässt, ob sie nicht auch selbst ein paar Schritte loslassen kann.
🆘 Hilfe