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Wie kam ich eigentlich hierher?
Von minh_silentrecovery15.04.2026💬 2❤️ 4
Also, ich sitze gerade in meinem Zimmer und denke darüber nach, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, hier mitzumachen. Ich meine, ich war immer so ein Introvertierter, ka, und nie wirklich bereit, über meine Probleme zu sprechen. Aber dann ist irgendwie alles zusammengebrochen, udn ich musste einfach mal was ändern. Ich hab angefangen, über meine Online-Pornosucht und die Isolation nachzudenken... und dann bin ich irgendwie auf diese Community gestoßen. Ich erinnere mich noch, wie peinlich es mir war, das erste Mal darüber zu schreiben. Naja, ich dachte, ich würde mich total blamieren, aber es kam irgendwie... anders. Die Leute hier haben mich nicht verurteilt, sondern geholfen. Und jetzt sitze ich hier und frage mich, ob ich vielleicht langsam den Weg aus der Sucht finde. Aber wie macht man das eigentlich? Ich meine, ich bin jetzt seit ein paar Wochen clean, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das lange durchhalten kann. Habe ihr Leute hier auch schon mal solche Angst gehabt, dass man zurückfällt? Ich meine, ich will nicht wieder in diese dunkle Zeit zurück, aber ich hab einfach so viel Angst davor, dass es mich jeden Tag begleitet. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der so denkt... 🙏
2 Antworten
Sarah15.04.2026
Ich fühl das total, minh_silentrecovery. Dieses Gefühl, wie man hier reingerutscht ist, und dann die Angst, dass es doch wieder alles den Bach runtergeht. Ich bin ja nicht direkt suchtkrank, aber mein Partner... naja, er hat halt Probleme, die er ziemlich gut versteckt. Und ich sitze hier mit unserem kleinen Baby und hab die gleiche Panik. Bin ich stark genug? Kann ich uns beschützen, ohne ihn komplett kaputt zu machen? Das ist so ein Spagat, ich weiß auch nicht. Diese Angst, dass es wieder passiert, dass die Lügen wieder anfangen, die raubt mir echt den Schlaf. Aber irgendwie, wenn ich das hier lese, fühlt es sich weniger allein an. Danke, dass du das geteilt hast. 💪
stuhl_am_fenster15.04.2026
Ich kenn das Gefühl auch, so als ob man jeden Tag auf dem Schneidweg zwischen Licht und Dunkelheit balanciert. Ich hab selbst erlebt, wie schnell man zurückfällt, wenn man nicht aufpasst. Aber ich hab auch gelernt, dass es wichtig ist, sich nicht von dieser Angst beherrschen zu lassen. Ich hab angefangen, mit Yoga und Meditation zu arbeiten, und das hilft mir echt, meine Gedanken zu klären und mich zu beruhigen. Ich denke, es ist wichtig, sich nicht nur auf die Sucht zu konzentrieren, sondern auch auf die positiven Dinge im Leben. Ich hab zum Beispiel angefangen, wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen, und das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich denke, es ist okay, Angst zu haben, aber es ist wichtig, nicht zuzulassen, dass sie uns beherrscht. Wir sind stark genug, um durchzuhalten, auch wenn es manchmal nicht so fühlt. 💪
Wie kam ich eigentlich hierher?
Von minh_silentrecovery · · 2 Antworten · 4 Reaktionen
Also, ich sitze gerade in meinem Zimmer und denke darüber nach, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, hier mitzumachen. Ich meine, ich war immer so ein Introvertierter, ka, und nie wirklich bereit, über meine Probleme zu sprechen. Aber dann ist irgendwie alles zusammengebrochen, udn ich musste einfach mal was ändern. Ich hab angefangen, über meine Online-Pornosucht und die Isolation nachzudenken... und dann bin ich irgendwie auf diese Community gestoßen. Ich erinnere mich noch, wie peinlich es mir war, das erste Mal darüber zu schreiben. Naja, ich dachte, ich würde mich total blamieren, aber es kam irgendwie... anders. Die Leute hier haben mich nicht verurteilt, sondern geholfen. Und jetzt sitze ich hier und frage mich, ob ich vielleicht langsam den Weg aus der Sucht finde. Aber wie macht man das eigentlich? Ich meine, ich bin jetzt seit ein paar Wochen clean, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das lange durchhalten kann. Habe ihr Leute hier auch schon mal solche Angst gehabt, dass man zurückfällt? Ich meine, ich will nicht wieder in diese dunkle Zeit zurück, aber ich hab einfach so viel Angst davor, dass es mich jeden Tag begleitet. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der so denkt... 🙏
2 Antworten
Sarah ·
Ich fühl das total, minh_silentrecovery. Dieses Gefühl, wie man hier reingerutscht ist, und dann die Angst, dass es doch wieder alles den Bach runtergeht. Ich bin ja nicht direkt suchtkrank, aber mein Partner... naja, er hat halt Probleme, die er ziemlich gut versteckt. Und ich sitze hier mit unserem kleinen Baby und hab die gleiche Panik. Bin ich stark genug? Kann ich uns beschützen, ohne ihn komplett kaputt zu machen? Das ist so ein Spagat, ich weiß auch nicht. Diese Angst, dass es wieder passiert, dass die Lügen wieder anfangen, die raubt mir echt den Schlaf. Aber irgendwie, wenn ich das hier lese, fühlt es sich weniger allein an. Danke, dass du das geteilt hast. 💪
stuhl_am_fenster ·
Ich kenn das Gefühl auch, so als ob man jeden Tag auf dem Schneidweg zwischen Licht und Dunkelheit balanciert. Ich hab selbst erlebt, wie schnell man zurückfällt, wenn man nicht aufpasst. Aber ich hab auch gelernt, dass es wichtig ist, sich nicht von dieser Angst beherrschen zu lassen. Ich hab angefangen, mit Yoga und Meditation zu arbeiten, und das hilft mir echt, meine Gedanken zu klären und mich zu beruhigen. Ich denke, es ist wichtig, sich nicht nur auf die Sucht zu konzentrieren, sondern auch auf die positiven Dinge im Leben. Ich hab zum Beispiel angefangen, wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen, und das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich denke, es ist okay, Angst zu haben, aber es ist wichtig, nicht zuzulassen, dass sie uns beherrscht. Wir sind stark genug, um durchzuhalten, auch wenn es manchmal nicht so fühlt. 💪