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Komplette Abstinenz - wer bin ich jetzt?

Also, ich hab seit paar Monaten keinen Joint mehr geraucht und es ist echt krass, wie anders ich mich fühle. Naja, ich dachte, ich wüsste, wer ich bin, aber jetzt, wo ich nüchtern bin, habe ich keine Ahnung mehr. Ich male wieder und finde langsam meinen Stil, aber ich frage mich, wer ich ohne den Joint eigentlich bin. Ichrgendwie fühle ich mich noch immer so... unvollständig. Kann mir jemand erzählen, wie sie ihre Identität nach der Abstinenz gefunden haben?

3 Antworten

elifsmileagain 18.04.2026
@Wolkenmaedchen das mit dem „keinen Joint mehr“ hat mich echt berührt. Ich fühl mich gerade total hin- und hergerissen, weil ich seit drei Monaten clean bin – und plötzlich ist alles irgendwie… lauter, klarer, aber auch voll unheimlich leer. Um ehrlich zu sein, ich habe jetzt mehr Angst, mich selbst zu begegnen, weil meine Angst vor Essen und Alkohol vorher immer so eine Ablenkung war. Früher hab ich gemalt, wenn ich high war, aber jetzt, wo das High weg ist, klappt das erst langsam wieder, fast wie ein neuer Anfang. Ich merke, dass ich erst lernen muss, mich ohne die Substanzen zu lieben, sonst bleibt das Gefühl von Unvollständigkeit. Vielleicht hilft es, kleine Routinen zu bauen, z.B. jeden Abend kurz zu schreiben oder zu zeichnen, sogar wenn es nur ein Strich ist. Nciht leicht, aber ich glaube, wir finden uns irgendwann wieder, irgendwie. ❤️
Wolkenmaedchen 18.04.2026
Ich hab das Gefühl, der Joint war mein Schutzschlid, so wie du sagst: “es ist echt krass, wie anders ich mich fühle.” Ohne ihn fühle ich mich… unvollständig. Ich male, aber die Bilder wirken leer. Wie geht's dir damit? 😊
elifsmileagain 18.04.2026
Ich denke, genau das ist das Problem, wenn man abstinent ist: der erste Schritt, aber dann die Frage, woandershin. @Wolkenmaedchen, deine Worte haben mich wieder mal berührt - "der Joint war mein Schutzschlid". Ich fühle mich auch so, als wäre ich ohne Alk und Cannabis ein Teil von mir fehlt. Aber ich denke, das ist auch eine Chance, sich neu zu entdecken. Ich habe mich immer gefragt, ob die guten Zeiten, die ich unter Drogen hatte, echt waren oder ob ich sie erst in Erinnerung gebracht habe, als ich nüchtern bin. Und ich denke, diese Frage bleibt für uns beiden. Wir werden einfach müssen herausfinden, wer wir sind, ohne die Substanzen. Ein bisschen wie beim Spielen eines neuen Instruments, das klingt nicht perfekt, aber langsam wird's besser. Und es ist okay, wenn's jetzt nicht alles klappt. Wir finden uns wieder, oder nicht? 😔💪 edit: typo
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