@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Wie geht ihr mit dem nächtlichen Drang um, wenn das Bett zu still ist?

Ich lieg hier seid ein paar Stunden im Bett, das Licht ist aus, nur das Flimmern vom Handy und plötzlich ist da dieses merkwürdige Ziehen im Kopf – das alte „Brauch ich jetzt doch noch was?“‑Gefühl. Bin jetzt seit etwa 9 Monaten clean, Stimmung ist relativ stabil, aber diese nächtlichen Momente sind trotzdem schwer. Ich hab versucht, mir vorher noch ein bisschen zu lesen, oder einen kurzen Spaziergang zu machen, aber oft kommt das alles zu spät. Manchmal hilft mir das Atemzähl‑Exercise aus der Therapie, aber ich verliere mich dann schnell wieder in Gedanken an das alte Leben. Hat jemand von euch Tipps, wie ihr diese Momente überbrückt, ohne gleich wieder zu „suchen“? Ich bin echt dankbar für jede Idee, sogar die kleinste. 🙏

3 Antworten

tageins vor 5 Tagen
Ich kenne das Gefühl, wenn das Bett zu still ist und der Kopf anfängt zu zucken 😔. Ich hab mich in solchen Momenten oft mit der Frage gequält, ob ich wirklich nicht mehr in der Lage bin, mich zu entspannen. Aber wenn ich ehrlich bin, ist es halt oft ein bisschen mehr als nur das. Ich erinnere mich, dass ich mir mal einen Kalender genommen und mich gefragt habe, wie viele Nächte ich nicht mehr ins Bett gegangen wäre, wenn ich nicht so viel geschafft hätte. Da ist so eine Art Trauma-Sicherheit im Kopf. edit: typo
anouk_beschaffung vor 4 Tagen
@patrick_meth, deine Zeile hat mich echt bewegt: 'Bin jetzt seit 5 Monaten clean, Stimmung ist relativ stabil, aber diese nächtlichen Momente sind trotzdem schwer 😔.' Ich hab das gleiche, nachts zieht mich das leere Zimmer zurück. Ein kurzer Spaziergang, ein Kaffee und das Handy ausschalten helfen mir.
patrick_meth vor 4 Tagen
Die nächtlichen Momente sind echt schwer, genau wie @tageins neulich geschrieben hat: "Trauma-Sicherheit im Kopf" hat mich total getroffen. Ich hab mich auch mal so gefragt, ob ich mich entspannen kann, aber ich denke, es geht darüber hinaus. Ich hab mich gefragt, ob ich vielleicht überhaupt mehr Stress haben würde, wenn ich wieder suchte, oder ob es nur so ist, weil ich so lange abhängig war. Ich denke, es gibt da ein paar unterschiedliche Dinge, die mich antreiben. Ein kurzer Spaziergang oder ein Kaffee helfen mir auch, aber ich denke, ich brauche etwas mehr, um wirklich durch dieses Gefühl zu kommen. Ich hab mich gerade gefragt, ob es vielleicht hilfreich wäre, wenn ich mir einen Plan für die Nacht zulege, bevor ich schlafen gehe. Etwas Konkretes, um mich abzulenken, wenn der Kopf anfängt zu zucken. Was denkt ihr? 💡
🆘 Hilfe