Du musst das nicht allein tragen
In Gruppen für Angehörige treffen sich Eltern, Partnerinnen und Partner oder Geschwister von Menschen mit Sucht. Dort hört dir jemand zu, der das kennt – ohne Vorwürfe, ohne dass du etwas erklären musst. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos und vertraulich.
Online und jederzeit
Angehörigen-Bereich unserer Community
Anonymer, moderierter Austausch mit anderen Angehörigen – nur mit Spitznamen, ohne Klarnamen, rund um die Uhr.
Elternkreise des Bundesverbands
Der Bundesverband der Elternkreise (BVEK) führt ein eigenes Verzeichnis seiner Elternkreise.
Was dich beim ersten Treffen erwartet
- Vorher kurz anrufen oder schreiben ist gut, aber kein Muss. Frag, ob neue Leute gerade willkommen sind.
- Du musst nichts erzählen. Beim ersten Mal reicht Zuhören. Niemand fragt nach Namen oder Details.
- Was gesagt wird, bleibt in der Gruppe. Vertraulichkeit ist in Selbsthilfegruppen die wichtigste Regel.
- Es geht um dich – nicht darum, die betroffene Person zu „heilen". Viele erleben es als Erleichterung, die Verantwortung dafür abgeben zu dürfen.
- Passt die Gruppe nicht? Dann probier eine andere. Gruppen sind sehr unterschiedlich.
Gruppen ersetzen keine Beratung oder Behandlung. Bei akuter Gefahr: 112.