Du musst das nicht allein tragen
In Gruppen für Angehörige treffen sich Eltern, Partnerinnen und Partner oder Geschwister von Menschen mit Sucht. Dort hört dir jemand zu, der das kennt – ohne Vorwürfe, ohne dass du etwas erklären musst. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos und vertraulich.
Gruppen im Umkreis von 50 km um Gelsenkirchen
Hier hat sich noch keine Gruppe bei uns eingetragen. Das heißt nicht, dass es keine gibt – viele Gruppen treffen sich in Beratungsstellen, Kirchengemeinden oder Selbsthilfe-Kontaktstellen.
Aus dem Suchthilfeverzeichnis
An der Papenburg 23, 44866 Bochum-Wattenscheid
Alsenstraße 19A, 44789 Bochum
Girardetstraße 21, 45131 Essen
Hausmannsfeld 6, 46047 Oberhausen
Freiherr-vom-Stein-Straße 50, 45473 Mülheim an der Ruhr
Goethestr. 6, 45739 Oer-Erkenschwick
Grutholzallee 21, 44577 Castrop-Rauxel
Bahnhofstraße 23, 45525 Hattingen
Hasselbrinkstraße 29, 44892 Bochum
Reinhardt- Freerick- Str. 17, 45721 Haltern
Fuldastr. 31, 47051 Duisburg
Königsberger Straße 47, 42227 Wuppertal
Beratung für Angehörige in der Nähe
Suchtberatungsstellen beraten in aller Regel auch Angehörige – auch ohne die betroffene Person. Viele kennen die Gruppen vor Ort und vermitteln gern.
Liboriustr.40, 45889 Gelsenkirchen
Kurt-Schumacher-Str. 4, 45881 Gelsenkirchen
Munckelstr. 32, 45879 Gelsenkirchen
Weberstr. 77, 45879 Gelsenkirchen
Online und jederzeit
Angehörigen-Bereich unserer Community
Anonymer, moderierter Austausch mit anderen Angehörigen – nur mit Spitznamen, ohne Klarnamen, rund um die Uhr.
Elternkreise des Bundesverbands
Der Bundesverband der Elternkreise (BVEK) führt ein eigenes Verzeichnis seiner Elternkreise.
Was dich beim ersten Treffen erwartet
- Vorher kurz anrufen oder schreiben ist gut, aber kein Muss. Frag, ob neue Leute gerade willkommen sind.
- Du musst nichts erzählen. Beim ersten Mal reicht Zuhören. Niemand fragt nach Namen oder Details.
- Was gesagt wird, bleibt in der Gruppe. Vertraulichkeit ist in Selbsthilfegruppen die wichtigste Regel.
- Es geht um dich – nicht darum, die betroffene Person zu „heilen". Viele erleben es als Erleichterung, die Verantwortung dafür abgeben zu dürfen.
- Passt die Gruppe nicht? Dann probier eine andere. Gruppen sind sehr unterschiedlich.
Gruppen ersetzen keine Beratung oder Behandlung. Bei akuter Gefahr: 112.