Du musst das nicht allein tragen
In Gruppen für Angehörige treffen sich Eltern, Partnerinnen und Partner oder Geschwister von Menschen mit Sucht. Dort hört dir jemand zu, der das kennt – ohne Vorwürfe, ohne dass du etwas erklären musst. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos und vertraulich.
Gruppen im Umkreis von 50 km um Ludwigsburg
Hier hat sich noch keine Gruppe bei uns eingetragen. Das heißt nicht, dass es keine gibt – viele Gruppen treffen sich in Beratungsstellen, Kirchengemeinden oder Selbsthilfe-Kontaktstellen.
Aus dem Suchthilfeverzeichnis
Stadtkirchenplatz 2, 71634 Ludwigsburg
Stuttgarter Str., 71638 Ludwigsburg
Vogelsangstr. 9, 71691 Freiberg
Lehenfeld 25, 71732 Tamm
Am Kirchplatz 4, 70439 Stuttgart-Stammheim
Gröninger Weg 14, 74321 Bietigheim-Buch
Bahnhofstr. 10, 71672 Marbach am Neckar
Marbacher Str. 13, 70435 Stuttgart
Bahnhofstr. 8, 32839 Steinheim
Emser Straße 9, 70372 Stuttgart
Theodor-Kaiser-Str. 33/1, 71332 Waiblingen
Obere Straße 31, 74343 Sachsenheim
Beratung für Angehörige in der Nähe
Suchtberatungsstellen beraten in aller Regel auch Angehörige – auch ohne die betroffene Person. Viele kennen die Gruppen vor Ort und vermitteln gern.
Mömpelgardstrasse 4, 71640 Ludwigsburg
Bahnhofsplatz 10, 70806 Kornwestheim
Am Japangarten 6, 74321 Bietigheim-Bissingen
Heinrich-Küderli-Str. 61, 71332 Waiblingen
Online und jederzeit
Angehörigen-Bereich unserer Community
Anonymer, moderierter Austausch mit anderen Angehörigen – nur mit Spitznamen, ohne Klarnamen, rund um die Uhr.
Elternkreise des Bundesverbands
Der Bundesverband der Elternkreise (BVEK) führt ein eigenes Verzeichnis seiner Elternkreise.
Was dich beim ersten Treffen erwartet
- Vorher kurz anrufen oder schreiben ist gut, aber kein Muss. Frag, ob neue Leute gerade willkommen sind.
- Du musst nichts erzählen. Beim ersten Mal reicht Zuhören. Niemand fragt nach Namen oder Details.
- Was gesagt wird, bleibt in der Gruppe. Vertraulichkeit ist in Selbsthilfegruppen die wichtigste Regel.
- Es geht um dich – nicht darum, die betroffene Person zu „heilen". Viele erleben es als Erleichterung, die Verantwortung dafür abgeben zu dürfen.
- Passt die Gruppe nicht? Dann probier eine andere. Gruppen sind sehr unterschiedlich.
Gruppen ersetzen keine Beratung oder Behandlung. Bei akuter Gefahr: 112.