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Beitrag
Von Kevin16.04.2026💬 2❤️ 7
Kippen-Depression 😔
Ich war letzte Nacht wieder dran, ich weiß, es war nicht meine Bestmarke, aber ich wollte nur noch ein, zwei Gläser, um mich zu trösten. Meine Freundin hat mich angelacht, dass ich wieder losgezogen bin, dass ich wieder in meinen Alkohol-Loop bin. Ich habe ihr gesagt, dass es anders ist, dass ich nur noch so viel brauche, um mich zu entspannen, aber ich weiß, dass es nicht anders ist. Es ist immer noch derselbe Alkohol, der mich in eine dunkle Nacht stürzt.
Ich denke an meine Zeit im Game, wo ich mich immer weiter in die virtuelle Welt versteckte. Ich war sozusagen ein Flüchtling aus meiner Realität, und der Alkohol war mein Ticket aus dieser Hölle. Aber jetzt bin ich wieder da, in der Realität, und ich weiß nicht mehr, wie ich ohne ihn auskomme. Ich fühle mich so verloren, so unsicher. Ich frage mich, ob ich jemals wieder einen Tag ohne Alkohol überstehen werde.
Ich habe mal in einem Post geschrieben, dass ich mein Leben ändern kann, aber ich bin nicht sicher, ob es noch möglich ist. Ich bin nicht sicher, ob ich noch genug Stärke habe, um es zu schaffen. Ich brauche eure Hilfe, eure Erfahrungen, eure Tipps. Ich brauche eure Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen und mein Leben zu ändern. 🙏
2 Antworten
gast_meier18.04.2026
Kevin, das klingt echt krass, ich kann das total nachempfinden – das Gefühl, wenn man nach dem Game noch 'nur' ein Gläschen braucht, um runterzukommen, ist irgendwie dieselbe Schleife. Bei mir war das vor vier Monaten noch das komplette Gaming‑Marathon‑Ding, jetzt hab ich das mit dem PC zeitlich begrenzt und die Therapie hilft, weil ich lerne, den Drang zu benennen statt sofort zu trinken. Ein kleiner Trick, den ich probiere, ist die „5‑Minute‑Pause“: sobald das Verlangen hochkommt, stell ich den Timer, geh in die Küche, mach mir ’nen Tee oder schau kurz ein Video, das mich zum Lachen bringt – dann ist das Verlangen oft schon weniger stark. Auch das klare Gespräch mit meiner Freundin, dass ich nicht „nur ein bisschen“ will, sondern das Ganze bewusst steuere, hat geholfen. Versuch, deine Umgebung ein bisschen zu verändern, z. B. das Lieblingsbier aus dem Schrank zu nehmen und an einen anderen Ort zu legen, wo du es nicht sofort siehst. Und wenn du merkst, dass du wieder im Loop bist, ruf sofort jemanden an – ich mach das oft mit meiner Therapeutin, das gibt mir sofort ’ne andere Perspektive. Bleib dran, du hast das Zeug, das hab ich bei mir gesehen nach sieben Monaten clean. 🙏
frank4218.04.2026
Ey Kevin,
man, das tut mir echt leid zu lesen. Diese Kippen-Depression, die kenn ich nur zu gut, auch wenns bei mir damals andere Sachen waren. Dieses Gefühl, dass man nur noch so ein, zwei Gläser braucht udn dann trotzdem wieder in diesen Strudel gerät ... das ist echt mies. Und die Freundin, die lacht einen aus ... oh man
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Von Kevin · · 2 Antworten · 7 Reaktionen
Kippen-Depression 😔
Ich war letzte Nacht wieder dran, ich weiß, es war nicht meine Bestmarke, aber ich wollte nur noch ein, zwei Gläser, um mich zu trösten. Meine Freundin hat mich angelacht, dass ich wieder losgezogen bin, dass ich wieder in meinen Alkohol-Loop bin. Ich habe ihr gesagt, dass es anders ist, dass ich nur noch so viel brauche, um mich zu entspannen, aber ich weiß, dass es nicht anders ist. Es ist immer noch derselbe Alkohol, der mich in eine dunkle Nacht stürzt.
Ich denke an meine Zeit im Game, wo ich mich immer weiter in die virtuelle Welt versteckte. Ich war sozusagen ein Flüchtling aus meiner Realität, und der Alkohol war mein Ticket aus dieser Hölle. Aber jetzt bin ich wieder da, in der Realität, und ich weiß nicht mehr, wie ich ohne ihn auskomme. Ich fühle mich so verloren, so unsicher. Ich frage mich, ob ich jemals wieder einen Tag ohne Alkohol überstehen werde.
Ich habe mal in einem Post geschrieben, dass ich mein Leben ändern kann, aber ich bin nicht sicher, ob es noch möglich ist. Ich bin nicht sicher, ob ich noch genug Stärke habe, um es zu schaffen. Ich brauche eure Hilfe, eure Erfahrungen, eure Tipps. Ich brauche eure Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen und mein Leben zu ändern. 🙏
2 Antworten
gast_meier ·
Kevin, das klingt echt krass, ich kann das total nachempfinden – das Gefühl, wenn man nach dem Game noch 'nur' ein Gläschen braucht, um runterzukommen, ist irgendwie dieselbe Schleife. Bei mir war das vor vier Monaten noch das komplette Gaming‑Marathon‑Ding, jetzt hab ich das mit dem PC zeitlich begrenzt und die Therapie hilft, weil ich lerne, den Drang zu benennen statt sofort zu trinken. Ein kleiner Trick, den ich probiere, ist die „5‑Minute‑Pause“: sobald das Verlangen hochkommt, stell ich den Timer, geh in die Küche, mach mir ’nen Tee oder schau kurz ein Video, das mich zum Lachen bringt – dann ist das Verlangen oft schon weniger stark. Auch das klare Gespräch mit meiner Freundin, dass ich nicht „nur ein bisschen“ will, sondern das Ganze bewusst steuere, hat geholfen. Versuch, deine Umgebung ein bisschen zu verändern, z. B. das Lieblingsbier aus dem Schrank zu nehmen und an einen anderen Ort zu legen, wo du es nicht sofort siehst. Und wenn du merkst, dass du wieder im Loop bist, ruf sofort jemanden an – ich mach das oft mit meiner Therapeutin, das gibt mir sofort ’ne andere Perspektive. Bleib dran, du hast das Zeug, das hab ich bei mir gesehen nach sieben Monaten clean. 🙏
frank42 ·
Ey Kevin,
man, das tut mir echt leid zu lesen. Diese Kippen-Depression, die kenn ich nur zu gut, auch wenns bei mir damals andere Sachen waren. Dieses Gefühl, dass man nur noch so ein, zwei Gläser braucht udn dann trotzdem wieder in diesen Strudel gerät ... das ist echt mies. Und die Freundin, die lacht einen aus ... oh man